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VOLLEYBALL
Am Ende tanzte die andere TG
[08.12.2018]
Wiesbaden erwies sich am Samstagabend wieder einmal als schlechtes Pflaster für die Volleyballerinnen der TG Groß-Karben. Die erste Mannschaft startete zwar furios in ihr Auswärtsspiel gegen die TG Naurod und führte im ersten Satz zeitweise mit sechs und mehr Punkten, ließ sich aber auf der Zielgeraden noch abfangen und hatte mit 21:25 das Nachsehen. Auch in den nächsten beiden Sätzen zeigten die Karbenerinnen zeitweise – wie schon in den letzten Spielen – sehr gute Leistungen, scheiterten in den entscheidenden Phasen aber erneut an ihrer mangelnden Konzentration und ihren eigenen Fehlern. So brachte die TG Naurod Satz drei mit 25.20 nach Hause und Satz vier, in dem es am Ende noch einmal extrem spannend wurde, mit 26:24. Nach dieser 0:3-Niederlage rutschten die TGlerinnen auf den letzten Platz in der Oberliga Hessen ab, da der TV Jahn Kassel im Parallelspiel die FSV Bergshausen bezwang.
Das Spiel begann mit einem Ass von Jana Achtert. Auch in den nächsten Ballwechseln agierten sich die Gäste voll konzentriert und zogen dank guter Aufschläge und Angriffsaktionen rasch davon. Schon in dieser Phase zeigten sich vor allem Susannen H. Pakize Saglik (Foto oben am Netz) und Janina Hecht in bestechender Form. Nach fünf Minuten stand es 9:3 und die Gegenseite nahm eine erste Auszeit. Dennoch wurde der Rückstand Naurods nicht kleiner und man konnte den Eindruck gewinnen, die TG Groß-Karben werde, wenn sie so weiterspielte, dieses Spiel mit 3:0 gewinnen. Erst nach dem 16:10 näherten sich die Gastgeberinnen langsam wieder an. Als der Rückstand beim 18:16 auf zwei Punkte geschrumpft war, Auszeit Karben. Der Vorsprung der Gäste wuchs wieder an, betrug nach einer weiteren Wiesbadener Auszeit aber wieder nur zwei Punkte: 21:19. Auszeit Karben. Die half nicht weiter. Nach acht Punkten in Folge hatte Naurod den Satz gedreht und mit 25:21 gewonnen. Karben hatte es einfach nicht geschafft, „den Deckel draufzumachen“.
Der Satzverlust hatte Folgen. In Satz zwei brauchte die TG aus Wiesbaden sieben Minuten, um mit 7:2 in Führung zu gehen. Erste Auszeit Karben. Naurods Vorsprung vergrößerte sich weiter: 15:7. Zweite Auszeit Karben. Aber erst nach dem 19:12 fanden die Karbenerinnen langsam zurück zu ihrem Spiel und holten Punkt für Punkt auf bis zum 20:21 aus ihrer Sicht, schafften es aber nicht, an Naurod vorbeizuziehen: 20:25 ging auch dieser Satz verloren. Wieder hatte auf der Zielgeraden die Anzahl der Eigenfehler zugenommen, gerieten Annahmen ungenau und wurden Aufgaben verschlagen. In der Konsequenz fehlte dann im Abschluss am Netz meist etwas.
Im dritten Satz gelang es zunächst keinem Team, sich entscheidend abzusetzen, auch wenn die Gastgeberinnen durchweg vorn lagen, häufig sogar mit mehr als zwei Punkten. Mit zwei Auszeiten bei 15:19 und 18:21 versuchten die Gäste zu verhindern, dass Naurod seinen Vorsprung bis ins Ziel rettete. Selbst beim Stand von 19:24 gaben die TGlerinnen, frenetisch angefeuert von ihren mitgereisten Fans, nicht auf, zeigten Kampfgeist und schafften bei 24:24 den Ausgleich. Nur reichte selbst das nicht, denn die nächsten beiden Punkte gingen an Naurod. 24:26 aus Karbener Sicht und 0:3 nach Sätzen, also keine Punkte. Die Wiesbadenerinnen hingegen hatten allen Grund, zu tanzen (Foto oben).
Gegenüber den ersten Spielen sind zur Halbzeit der Saison bei der TG sicherlich deutliche Fortschritte zu erkennen in der mannschaftlichen und der individuellen Entwicklung. Die Ursache für Niederlagen wie jetzt in Wiesbaden ist sicherlich auch nicht in der Kadergröße zu finden – in der Kellerskopfhalle sind immerhin neun Spielerinnen aufgelaufen –, sondern scheint eher eine Kopfsache zu sein. Hinzukommen dann noch Faktoren wie Verletzungspech – Maja Leutar etwa war vor dem Spiel umgeknickt, spielte aber unter Schmerzen auf gutem Level durch – und strukturelle Defizite, etwa dass die zweite Außenposition immer wieder neu besetzt werden muss. Dennoch, wie der dritte Satz demonstriert hat, die Moral stimmt und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
VOLLEYBALL
Abschluss der Hinrunde in Wiesbaden
[07.12.2018]
Wie 2017 (Foto unten) müssen die Volleyballerinnen der TG Groß-Karben auch dieses Jahr zum Abschluss der Hinrunde in der Oberliga Hessen nach Wiesbaden in die Kellerskopfhalle. Dort wartet um 19.00 Uhr die TG Naurod auf sie, die derzeit mit zehn Punkten auf dem Konto zwei Plätze vor der TG mit ihren bislang vier Punkten auf Rang sieben steht. Mit wie vielen Spielerinnen – nur sieben oder neun – die Karbenerinnen bei diesem Auswärtsspiel antreten können entscheidet sich erst am Samstag. In jedem Fall rechnen sie sich nach ihren Leistungen in den letzten beiden Spielen Chancen aus und wollen Punkte mitnehmen. Immerhin hat am letzten Spieltag sogar der Tabellenletzte TV Jahn Kassel gegen Naurod drei Punkte geholt.
Die TG Naurod war 2017 in die Oberliga aufgestiegen, hatte sich dort sich dort in ihrer ersten Saison gut behauptet und am Ende Platz sechs belegt. Basis für diese Platzierung waren auch zwei Siege gegen die TG Groß-Karben gewesen. Das Team von damals ist zur neuen Spielzeit weitestgehend zusammengeblieben. Lediglich Jessica Wolf ist zum TuS Kriftel abgewandert, dafür kam Nadine Tietz aus Groß-Gerau. Der 18-köpfige Kader von Trainer Oliver Pelkner kann also als eingespielt gelten.
Trotzdem verlief die Saison bisher nicht optimal. Nach einem relativ guten Start mit Siegen gegen den VfL Marburg, den SSC Bad Vilbel 2 und den USC Gießen, unterbrochen nur von einer Auswärtsniederlage in Bergshausen, lief es seit Mitte Oktober weniger rund. Einen Erfolg gab es nur noch gegen den TV Waldgirmes 2. Aber gegen den TSV Auerbach, den TSV Hanau und zuletzt sogar – wir erwähnt – den TV Jahn Kassel konnten die Wiesbadenerinnen nicht punkten. Schon nach dem 0:3 in Hanau hieß es auf Facebook. „Schade... aber schon bald geht es weiter und wir können hoffentlich wieder an die ersten Spiele der Saison anknüpfen...“ Das gelang gegen Waldgirmes, nach der Niederlage in Kassel hieß es jedoch: „Das war leider nichts...“ Wobei fairer Weise anzumerken ist, dass Naurod in Kassel ein Handikap hatte, dass die Karbenerinnen nur zu gut kennen: Das Team konnte nur mit acht Spielerinnen antreten.
FITNESS & GESUNDHEIT
Im Kampf gegen die Multiple Sklerose
[02.12.2018]
„Multiple Sklerose: Verliert eine Erkrankung ihren Schrecken?“ fragte am Mittwochabend Privatdozentin Dr. med. Marlene Tschernatsch, Fachärztin für Neurologie vom Medizinischen Versorgungszentrum am Hochwald in Bad Nauheim, im Gesundheitsforum „Wissen, was hilft“ der TG Groß-Karben und befasste sich ausführlich mit dieser Krankheit, an der mehr als 200.000 Menschen in Deutschland leiden. Die Referentin traf auf ein höchst interessiertes Publikum, das ihren Vortrag immer wieder durch gezielte Fragen unterbrach, die sie geduldig und kompetent beantwortete. So dauerte der Vortrag schließlich nicht eine Stunde, sondern eineinhalb Stunden.
Multiple Sklerose, kurz: MS, ist eine weltweit 2,5 Millionen Mal diagnostizierte Autoimmunerkrankung, die Frauen doppelt so häufig befällt wie Männer. Da sie bei den meisten Betroffenen schon im Alter von 20 bis 40 Jahren festgestellt wird, greift sie tief in die Lebensplanung der Menschen ein. Unterschieden werden drei Arten von MS: 1. Die schubförmige (rezidivierend-remittierende) MS, die häufigste Form, von der rund 85 Prozent der Patienten betroffen sind, 2. die sekundär progrediente MS, die meist als zweite Krankheitsphase auftritt, und 3. die primär progrediente MS, die bei rund 15 Prozent der Patienten diagnostiziert wird und sozusagen schleichend verläuft.
Die Ursache von MS ist bislang nicht geklärt, vermutet wird ein Zusammentreffen verschiedener Faktoren. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Immunsystem, das bei den Patienten gewissermaßen fehlprogrammiert ist, sich gegen den eigenen Körper richtet und am Myelin, dem Schutzmantel der Nerven, den Nervenzellen selbst und ihren Nervenfasern Schädigungen und Störungen hervorruft. Das führt zu einer ganzen Reihe mehr oder weniger schwerwiegender Symptome von motorischen und Sehstörungen bis hin zur Inkontinenz. Einschränkungen bei Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit und Konzentration, depressive Verstimmungen und Depressionen können die Arbeitsfähigkeit der Betroffenen stark einschränken.
Zur Diagnose der Krankheit werden neben einer ausführlichen Anamnese mehrere Untersuchungen durchgeführt: eine neurologische körperliche Untersuchung, eine Kontrolle der Nervenleitfähigkeit und -leitgeschwindigkeit, eine Lumbalpunktion zur Nervenwassergewinnung und nicht zuletzt eine Magnetresonanztomographie (MRT), die Schädigungen im Gehirn sichtbar machen kann.
Wenn eine Multiple Sklerose erkannt ist, wird heute nicht mehr wie früher abgewartet, wie sich die Krankheit entwickelt, sondern sofort, so gut es geht, gegengesteuert, denn wenn der Schweregrad der MS ein bestimmtes Maß überschritten hat, kann auch mit modernsten Mitteln kaum noch etwas ausgerichtet werden. Ziel ist es also, die Krankheit im frühen Stadium soweit wie möglich zu bremsen und die Symptome zu lindern. Dazu sind in den letzten 30 Jahren immer neue und wirksamere Medikamente entwickelt worden, und die Forschung wird weiter vorangetrieben. Inzwischen können einzelne Medikamente auch in Tablettenform verabreicht werden, allerdings in sehr hohen Dosen von rund 20 Tabletten am Tag. Mittels der Medikamente kann z.B. die Anzahl der Krankheitsschübe verringert werden, und bei aktuellen Schüben kann die akute Entzündungsreaktion mittels hoher Cortisongaben gehemmt werden. In jedem Fall geht es darum, die beschwerdefreie/-arme Zeit zu verlängern, die MS-Symptome zu lindern und möglichen Komplikationen vorzubeugen.
FITNESS & GESUNDHEIT
TG auf Platz zwei beim ODDSET-Zukunftspreis
[30.11.2018]
Jetzt ist es offiziell: Die TG Groß-Karben hat beim diesjährigen Wettbewerb um den ODDSET-Zukunftspreis mit ihrem Projekt eines Familiensportparks neben der Sporthalle am Park Platz zwei unter 70 Bewerbern erreicht und damit 8.000 Euro erhalten, die in den weiteren Ausbau des Parks fließen werden.
Jürgen Schenk berichtet in der heutigen Ausgabe der „Wetterauer Zeitung“: Fitness und Gesundheit für jede Altersgruppe nennt die Turngemeinde Groß-Karben eine ihrer wichtigsten Aufgaben. Neben Sportangeboten wie Turnen, Volleyball, Badminton, Leichtathletik und Ringtennis bietet der Verein Gymnastik- und Trainingskurse, die das Wohlbefinden steigern sollen. Einzigartig in Karben ist das Outdoor-Sportgelände. „Hier macht Gesundheit Spaß“ lautet dort das Motto.
Die ehemalige Trainingswiese neben der Sporthalle am Park wurde peu à peu zum Familiensportpark ausgebaut. Dort haben zehn Fitnessgeräte einen Platz gefunden, 16 sind für die Zukunft geplant. Unter den fest montierten Geräten befinden sich zum Beispiel eine Balancierstrecke mit Hängelaufbrücke, eine Balancierseilanlage, Stahlgeländer, Balancierbalken, Slackline und Steppings. Die Grünfläche ist von einem Zaun umgeben, er dient zum Schutz vor frei laufenden Hunden. Sonst steht das Gelände Alt und Jung jederzeit kostenlos zur Verfügung. Bedenken wegen Vandalismus hätten sich bis heute als unbegründet herausgestellt, bestätigte kürzlich die Vereinsführung.

8000 Euro für die Vereinskasse
Im Juli hatte die Turngemeinde (TG) Groß-Karben als einer von über 70 Vereinen in Hessen eine Projektvorstellung auf den Weg gebracht, mit der man sich um den Oddset- Zukunftspreis des hessischen Sports bewarb. Bei diesem von Lotto Hessen und vom Landessportbund gemeinsam ausgelobten Preis werden jährlich 50.000 Euro an die bestplatzierten Vereine vergeben. Jetzt stehen die Gewinner fest, und es gibt Grund zum Feiern in Groß-Karben: Den 1. Platz musste man zwar der Turnerschaft Klein-Krotzenburg überlassen, doch das Projekt Familiensportpark konnte sich noch vor der Segelsportgemeinschaft Edersee auf den 2. Platz setzen. Das bedeutet zugleich einen Geldsegen von 8.000 Euro für die Vereinskasse (Foto oben: Bei der Preisübergabe [v. l.]: Andreas Rehn, Bezirksleiter Lotto Hessen, Heike Waller, Jürgen Vorwerk, Dagmar Heber, Bürgermeister Guido Rahn, Martin Menn, Dieter Kaltwasser, Isabel Theis und Horst O. Halefeldt). „Bei dieser großen Zahl an namhaften Mitbewerbern sind wir von dem Erfolg mehr als überrascht“, freute sich TG-Vorsitzender Martin Menn am Mittwochabend bei der Preisübergabe im Vereinsheim. „Das ist eine tolle Erfolgsgeschichte, die nur in Kooperation mit der Stadt Karben und dem hiesigen Bauhof möglich gewesen ist.“ Besonders bedankte er sich bei den beiden Damen, die den Vorschlag eingereicht hatten. Heike Waller und Dagmar Heber seien unentwegt damit beschäftigt, den Ausbau des Sportgeländes voranzubringen und Sponsorengelder zu besorgen, lobte Menn seine Mitstreiterinnen.
„Der Sportpark wird von der ganzen Bevölkerung genutzt“, erklärte Waller, die bei der TG die Abteilung Fitness und Gesundheit leitet. „Wenn das Wetter mitspielt, ist eigentlich immer jemand da. Und wenn nicht, sieht man trotzdem Leute, denen morgens im nasskalten Nebel die Tautropfen von der Stirn hängen. Kindergärten und Schulen haben das Angebot längst in ihre Sportstunden eingeplant. Manchmal kommen sogar Großeltern mit ihren Enkelkindern hierher, um sich sportlich zu betätigen.“

Bald 16 Geräte
Die 8.000 Euro Preisgeld plus das gewonnene Geld vom Heinz-Lindner-Preis im Mai (1. Platz) plus weitere Finanzmittel von Sponsoren sind schon fest verplant: Bis zum Sommer 2019 soll der Park auf 16 Fitnessgeräte aufgestockt werden. Bei den angedachten Geräten handelt es sich um eine Station fürs Oberarmtraining, Leg Press, Double Airwalker, Oberkörper-Ergometer, Wellenlauf und eine Sit-up-Beinkombi. Rund 31.000 Euro werde alles zusammen kosten, gab Waller an. Die Stadt habe zusätzlich die Finanzierung einer sogenannten Calisthenic-Anlage für die Jugend zugesichert. Dabei handele es sich um eine Trainingsmöglichkeit, bei der das eigene Körpergewicht zu Übungszwecken verwendet werde. Mit der Installation soll im April begonnen werden.
FITNESS & GESUNDHEIT
Thema im Gesundheitsforum: Multiple Sklerose
[27.11.2018]
Das Gesundheitsforum „Wissen, was hilft“ der TG Groß-Karben wird am Mittwoch, dem 28.11.2018, mit dem Vortrag „Multiple Sklerose: Verliert eine Erkrankung ihren Schrecken?“ fortgesetzt. Referentin ist Privatdozentin Dr. med. Marlene Tschernatsch, Fachärztin für Neurologie, vom Medizinischen Versorgungszentrum am Hochwald in Bad Nauheim. Ort der Veranstaltung, zu der die Turngemeinde gemeinsam mit dem Gesundheitszentrum Wetterau (GZW) einlädt, ist wie immer die Groß-Kärber Sporthalle am Park, August-Buß-Weg 1. Beginn ist um 19.30 Uhr. Eintritt für Nicht-Mitglieder 3,00 €. Für Vereinsmitglieder ist der Eintritt frei.
Die Multiple Sklerose (MS) ist eine der häufigsten und zugleich eine der gefürchtetsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems. In Deutschland leben derzeit mehr als 200 000 MS-Erkrankte. Jährlich wird die Krankheit bei rund 2 500 Menschen neu diagnostiziert. Frauen erkranken etwa doppelt so häufig wie Männer. Die Erkrankung beginnt oft bereits in sehr jungen Jahren und kann im Verlauf schwerwiegende Funktionseinschränkungen und Behinderungen hervorrufen. Ursache ist eine – bis heute nur teilweise verstandene – Störung des Immunsystems, die zu einer Entmarkung der weißen Substanz von Gehirn und Rückenmark führt.
Im Vortrag werden nicht nur Ursache und Wesen dieser Erkrankung, die entweder in Schüben oder „schleichend“ verläuft, anschaulich erklärt, sondern es wird auch Hoffnung gemacht, denn obgleich die Erkrankung noch als „unheilbar“ gilt, gibt es mittlerweile für viele Verlaufsformen überaus wirksame Medikamente. So können moderne Präparate inzwischen bis zu 80 Prozent der MS-Schübe verhindern und Behinderungen vermeiden. Für die schleichende Verlaufsform hat es bis 2017 keine effektive Behandlung gegeben. Inzwischen steht erstmals ein Präparat zur Behandlung dieser MS-Form zur Verfügung, welches das Fortschreiten der Behinderungen wirksam verlangsamt.
Wie immer können am Ende des Vortrags auch gern eigene Fragen vorgebracht werden.
VOLLEYBALL
Nur einen Satz gewonnen
[25.11.2018]
Lange Zeit konnten die Volleyballerinnen der TG Groß-Karben heute Nachmittag in einem spannenden Spiel mit einem starken Auftritt dem VfL Marburg Paroli bieten, doch nach dem unglücklich verlorenen zweiten Satz bekamen die Gegnerinnen langsam Oberwasser, gewannen den dritten Satz mit Mühe und setzten sich im vierten dann deutlich durch. Am Ende hieß es 1:3 (25:21, 22:25, 21:25 und 14:25) aus Karbener Sicht. Da der TV Waldgirmes 2 im Parallelspiel die FSV Bergshausen mit 3:0 schlug, vergrößerte sich der Rückstand der TG auf Platz acht auf fünf Punkte, während der VfL auf Platz vier kletterte, punktgleich mit dem Dritten, dem USC Gießen.
Das fünfte Heimspiel – in den ersten drei Sätzen auf sehr gutem Oberliganiveau – begann vielversprechend für die Gastgeberinnen, die nur zu acht antreten konnten. Sie waren gleich voll da und führten nach wenigen Minuten mit 4:1. Prompte Reaktion auf der Gegenseite: Auszeit. Die brachte den VfL langsam in die Spur. Bei 6:6 glich er aus, schaffte es jedoch zunächst nicht, selbst in Führung zu gehen. Das gelang ihm erst nach dem 13:13. Bei 13:15 Auszeit Karben. Bei 16:16 wieder Ausgleich. Es blieb weiter ganz eng. Daran änderte auch die nächste Marburger Auszeit (19:18) nichts, wohl aber die nächste Karbener beim Stand von 21:20. Zwei gute Aktionen von Maja Leutar und Susanne H., die im Angriff durchweg überzeugte, und schon stand es 23:20. Das reichte, um den Vorsprung ins Ziel zu retten und den Satz mit 25:21 zu gewinnen. Nicht nur in diesem Satz zeigten Janina Hecht im Zuspiel und Julia Hinterthür als Libera die gewohnt gute Leistung. Maja Leutar und Pakize Saglik – auf der ungewohnten Außenposition – störten mit konstanten Aufschlägen immer wieder den Spielaufbau von Marburg. Stark auch Jana Achtert im Blockspiel und im Angriff (Foto oben).
So konnte es weitergehen, und so ging es weiter. In der ersten Hälfte von Satz zwei vermochte sich kein Team abzusetzen. Erst nach dem 11:11 schienen sich die Gäste langsam durchsetzen zu können. Eine Auszeit bei 13:16 brachte die Gastgeberinnen zurück. Bei 17:17 Auszeit auf der Gegenseite, bei 19:20 wieder auf Karbener Seite. Trotzdem bei 22:23 erneut ein Rückstand. Beim nächsten Ballwechsel entscheidet der Schiedsrichter für die Gäste und verhilft ihnen so zum Matchball. Die TGlerinnen reagieren nervös, ihr nächster Ball landet im Netz. 22:25 und 1:1 nach Sätzen.
Die vergebene Chance hinterlässt Spuren. Im dritten Satz verschläft die TG den Start etwas, gerät rasch ins Hintertreffen und muss fast den ganzen Satz über kämpfen, um wieder Anschluss zu finden. Bei 16:18 ist der fast erreicht. Auszeit VfL. Dennoch geht der nächste Punkt nach Karben. Dann jedoch bauen die Gäste ihren Vorsprung wieder aus. Bei 18:23 beträgt er fünf Punkte, bei 21:23 ist er wieder geschrumpft, doch es will den Gastgeberinnen einfach nicht gelingen, das Spiel zu drehen. Wie schon im zweiten Satz lassen sie in den entscheidenden Phasen ihre Chancen liegen, und Marburg kann sich mit besserem Blockspiel und sicherer Feldabwehr die nötigen Punkte sichern. Mit 21:25 ziehen die Karbenerinnen den Kürzeren und müssen auf den vierten Satz hoffen.
Diese Hoffnung zerrinnt schnell. Ehe sich die Gastgeberinnen versehen, steht es 1:5 und trotz einer Auszeit bald sogar 4:11. Danach schaffen sie es zwar mehrfach, ihren Rückstand zu verkürzen, doch nach dem 14:20 läuft gar nichts mehr, und bei 14:25 sind Satz und Spiel verloren. Bis Satz drei gab es Chancen, mindestens zwei Sätze und damit einen Punkt zu holen. Am Ende des ersten Satzes schien sogar ein 3:0 im Bereich des Möglichen – aber es hat nicht sollen sein.
VOLLEYBALL
Nach dem Heimsieg weiter punkten
[23.11.2018]
Eigentlich sind es zwei alte Bekannte, die am Sonntagnachmittag in der Großsporthalle der Karbener Kurt-Schumacher-Schule aufeinander treffen: der VfL Marburg und die TG Groß-Karben. Zuletzt spielten die beiden Volleyballteams im März dieses Jahres am selben Ort gegeneinander (Foto unten: Pakize Saglik gegen den Marburger Block), und Marburg konnte sich mit 3:0 durchsetzen. Aber die Teams von damals sind nicht die von heute, denn in Marburg wie in Karben gab es etliche personelle Veränderungen. Welches Team den Umbruch besser verkraftet hat, wird sich am Sonntag zeigen. Die TGlerinnen haben sich jedenfalls nach dem Heimsieg gegen den TV-Jahn Kassel am letzten Wochenende vorgenommen, weiter zu punkten.
Wie schon fast gewohnt, werden die Karbenerinnen in anderer Formation auflaufen als zuletzt. Helen Schäfer und Elina Stelten werden mit Sicherheit fehlen, und hinter dem Einsatz dreier weiterer Spielerinnen – darunter Neuzugang Natalia Rusakova – steht zwei Tage vor dem Spiel noch ein Fragezeichen. Damit ist noch nicht klar, ob die TG neun Spielerinnen aufbieten kann oder nur sieben. Aber da im letzten Spiel endlich der Knoten geplatzt ist, geht das Team optimistisch in Spiel und hat registriert, dass der VfL sein letztes Match gegen den USC Gießen glatt verloren hat.
Ohnehin steht Marburg momentan nicht da, wo es zu Saisonbeginn hin wollte, nämlich in der oberen Tabellenhälfte. Nach drei Siegen und vier Niederlagen, darunter zwei im Tiebreak, hat das Team elf Punkte auf seinem Konto und muss sich derzeit mit Platz sechs begnügen. Sieben Spielerinnen haben vor Saisonbeginn die Mannschaft verlassen, sechs neue sind hinzugekommen, so dass der Kader aktuell 16 Spielerinnen umfasst. Auch im Trainerteam gab es eine Veränderung. Robert Breuer fungiert seit Mai 2018 als Co-Trainer von Kristof Koch.
VOLLEYBALL
Erster Sieg für die Volleyballerinnen
[18.11.2018]
Im letzten Spiel des Wochenendes hat die TG Groß-Karben heute Nachmittag in der Oberliga Hessen den TV Jahn Kassel mit 3:1 (12:25, 25:23, 25:17 und 25:17) besiegt. Die Karbenerinnen konnten damit den Vorsprung auf ihren heutigen Gegner auf vier Punkte ausbauen, bleiben aber auf dem neunten Tabellenplatz, zwei Punkte hinter dem TV Waldgirmes 2. In ihrem fünften Heimspiel empfangen sie am nächsten Sonntag den VfL Marburg, der mit elf Punkten auf Platz sechs steht.
Der TV Jahn Kassel zeigte sich von Anfang an deutlich stärker, als sein Tabellenplatz erwarten ließ. Die TGlerinnen, die ohne ihren Neuzugang Natalia Rusakova auskommen mussten, aber wieder von Helen Schäfer unterstützt wurden, fanden nur sehr schwer ins Spiel und gerieten im ersten Satz sofort in Rückstand. Im Angriff konnten sie die von Janina Hecht sehr gut servierten Bälle nicht verwerten. Das lag teilweise an der Stärke von Kassel in Block- und Feldabwehr und den guten Angriffen der Gegnerinnen, aber auch an Eigenfehlern. Nach dem 5:7 hinkte Karben Kassel ständig drei bis vier Punkte hinterher. Als sich der Rückstand weiter vergrößerte, beim Stand von 8:14 eine erste Auszeit, die kaum etwas brachte. Die Gäste enteilten weiter. Bei 11:20 die zweite Auszeit, danach nur noch ein Punkt. 25:12 und der erste Satzgewinn für den TV Jahn.
Im zweiten Satz kam die TG immer besser ins Spiel. Eine bärenstarke Leistung von Libera Julia Hinterthür in Annahme und Abwehr und eine sehr gute Annahme von Elina Stelten wurden zur Basis für einen funktionierenden Spielaufbau. Mit zunehmender Spieldauer zeichnete sich im Angriff neben Susanne H. vor allem Elina Stelten aus, insbesondere in den wichtigen Spielphasen gegen Satzende. Maja Leutar im Wechsel mit Patricia Armbruster und Jana Achtert im Wechsel mit Pakize Saglik boten solide Leistungen über die Mitte. Zunächst jedoch waren es weiter die Gäste, die leicht die Nase vorn hatten. Nach einer Auszeit beim Stand von 19:21 schafften die Gastgeberinnen den Ausgleich zum 21:21 und gingen nach zwei guten Aktionen von Jana Achtert und Susanne H. sogar 23:21 in Führung. Die Karbener Fans reagierten begeistert. Danach zwei Punkte für den TV Jahn Kassel: 23:23. Ein Fehler der Gegnerinnen beschert der TG den ersten Satzball. Den verwandelt – nach einem spektakulären Ballwechsel – Susanne H. 25:23 und 1:1 nach Sätzen. Im Nachhinein betrachtet die Wende im Spiel, zu der eine Spielerin einiges beigetragen hat: Helen Schäfer, die Ende des ersten Satzes die Außenposition von Diana Jehner übernommen hatte.
In der ersten Hälfte von Satz drei ging es zwar erneut sehr eng zu, aber jetzt lag der Vorteil meist auf Karbener Seite. Nach dem 10:9 findet Elina Stelten eine Lücke in der gegnerischen Abwehr, Susanne H. serviert fast ein Ass, die Gäste werden nervös und schlagen einen Ball zu lang: 13:9 und einen Ballwechsel später sogar 14:9. Dieser Vorsprung reichte der TG, um das Spiel im Griff zu behalten und mit 25:17 den Sack zuzumachen.
Im vierten Satz ein ganz ähnliches Bild. Als die TG nach dem 7:7 droht davonzuziehen, Auszeit Kassel. Die bremst den Elan der Karbenerinnen nur kurz. Bei 16:9 nimmt der TV Jahn die nächste Auszeit, wieder mit begrenztem Erfolg. Der Vorsprung der Gastgeberinnen wächst auf zeitweise sieben Punkte an, schrumpft dann aber trotz einer Auszeit wieder auf vier Punkte. Beim Stand von 21:17 kommt noch einmal Spannung auf, doch die TGlerinnen lassen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und beenden auch diesen Satz mit 25:17. Das bringt ihnen drei Punkte ein und hält ihren Rückstand auf Platz acht in Grenzen. Der Achte, der TV Waldgirmes 2, hat in der Hinrunde mit Bergshausen, derzeit Vierter, und Bad Vilbel, aktuell Fünfter, noch zwei schwere Gegner vor sich. Für die TG wird es mit dem VfL Marburg und dem Siebten, der TG Naurod, als Gegner auch nicht leichter werden.
VOLLEYBALL
Teufelinnen gegen Hühner
[17.11.2018]
In ihrem nächsten Heimspiel empfangen die Volleyballerinnen der TG Groß-Karben, genannt die „Teufelinnen“, am Sonntagnachmittag die „Hühner“ aus Nordhessen, die Spielerinnen des TV Jahn Kassel. Für beide Teams ein Treffen unter neuen Vorzeichen. Zuletzt trafen sie 2015/16 in der Regionalliga Südwest aufeinander. Jetzt stehen sie auf den letzten beiden Plätzen in der Oberliga, die TG mit gerademal einem Punkt, der TV mit lediglich einem Satzgewinn. Vor diesem Hintergrund gibt es für die Gastgeberinnen nur eine Devise: „Sieg ist Pflicht!“
Die Chancen für einen Punktgewinn stehen sicher besser als seinerzeit in der Regionalliga. Das Karbener Team scheint inzwischen besser eingespielt zu sein als ihren Gegnerinnen, hat die Pause seit dem letzten Spiel zu intensivem Training genutzt, auch wenn es jahreszeitlich bedingt Ausfälle durch Erkältungen gab, und wird am Sonntag vor seinen Fans und dem heimischem Publikum mit zehn Spielerinnen antreten können.
In der Regionalliga waren die „Hühner“ schwerer zu schlagen. Damals gelang im Heimspiel nur ein 3:2 (Foto oben) und im Rückspiel gab es eine klare 0:3-Niederlage. Jahn Kassel wurde schließlich Meister und stieg in die 3. Liga auf, erlitt dort aber 2017/18 Schiffbruch und das Team fiel auseinander. Danach folgte ein völliger Neuaufbau – nicht für die Regional-, sondern für die Oberliga – mit Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft, die bisher in der Landesliga gespielt hatten, und sechs Neuen, die zum Teil über Oberliga-Erfahrung verfügten.
KINDERTURNEN
Ein neues Angebot für Kinder: Tier-Tanz-Theater
[11.11.2018]
Am Donnerstag, dem 15.11.2018, startet die TG Groß-Karben ein neues Angebot für Kinder. Doris Pemberton empfängt um 15.30 Uhr in der Sporthalle am Park, August-Buß-Weg 1, Kinder zwischen vier und fünf Jahren zu einem von ihr entwickelten Tier-Tanz-Theater. Der Kurs findet regelmäßig im Gymnastikraum der Halle im 1. Stock statt und dauert bis 17.00 Uhr. Anmeldungen nimmt die Übungsleiterin unter der Telefonnummer 06039 / 92 86 97 entgegen oder per E-Mail unter doris.pemberton@web.de. Selbstverständlich steht sie auch für weitere Auskünfte zu ihrem Angebot bereit.
In der Ankündigung des Kurses heißt es: „Durch unterschiedliche Tier-Tanzprogramme erfahren die Kinder vielseitige Fortbewegungsarten, Aufmerksamkeit auf ihren Körper, in Beziehung gehen, Dynamik, sie lernen, durch Tiertanzmusik Rhythmus erkennen. Sie hören Klänge, die sie zum Tanzen bewegen, das geht im Inneren des Körpers vor sich – wie ein Feuer, das groß, klein, schnell oder langsam wird. All dies können die Kinder erfahren, wenn wir wie Katzen tanzen oder wie Elefanten stampfen, galoppieren wie die Pferde oder fliegen wie ein Vogel. Im Tier-Tanz-Theater verwandeln wir uns tanzend singend in all diese Tiere und mehr.“
WETTKAMPFTURNEN
Hochsaison bei den Turnerinnen
[08.11.2018]
Die jungen Turnerinnen der TG Groß-Karben sind in den letzten Wochen von Wettkampf zu Wettkampf gefahren – mit unterschiedlichem Erfolg. Erstes Ziel war am 22./23.09. Limburg, wo die Bezirksmeisterschaften stattfanden. Am 20.10. ging es nach Florstadt zum letzten Wettkampftermin der Landesliga II, und am 03.11. folgte für das Landesliga-II-Team noch die Hessische Meisterschaft, wieder in Florstadt.
Bei den Bezirksmeisterschaften in Limburg startete die TG mit drei Teams. Als Erste mussten am Samstagmorgen Jessica Sachse, Tilda Duscherer, Janna Dettingmeijer, Miriam Edel, Anna Nimcke und Mia Melzer (Foto oben zusammen mit der verletzten Zoe Momberger) in der Leistungsklasse IV an die Geräte. Die Mädchen starteten in einem sehr leistungsstarken Feld und staunten, was in dieser Leistungsklasse dieses Jahr geturnt wurde. Am Ende wurden sie Siebte. Im Abendwettkampf der LK II starteten Svenja Posthaus, Alina Jaux, Melissa Stette, Julia Zimmermann, Alischa Yildirim und Yanina Tena (Foto unten bei der Siegerehrung) für die TG. Dieser Wettkampf war ebenfalls bemerkenswert stark besetzt, und das Ergebnis fiel denkbar knapp aus. Dennoch gelang es der Karbener Mannschaft, den dritten Platz und damit zum wiederholten Mal die Qualifikation für die Hessischen Meisterschaften zu erreichen. Ein weiterer schöner Erfolg!
Am Sonntag, dem 23.09., fanden in Limburg die Pflichtwettkämpfe statt. Dabei fielen zwei TG-Turnerinnen aus und das Team konnte nur mit vier Turnerinnen antreten. Die Vier – Olivia Limoa, Maya Altmann, Greta Weyland und Clara Redlich – zeigten ihr Bestes, doch mussten sich leider mit dem letzten Platz begnügen. Ein unglückliches Ende nahm die Saison der Landesliga II für die Turnerinnen aus Karben. Beim letzten Wettkampf am 20.10. wurde die gesamte Tabelle noch einmal völlig durcheinander gewirbelt. Am Ende stand nach drei Wettkämpfen nicht der bis dahin führende FTSV Heckershausen auf Platz eins, sondern der Gastgeber TV Lieblos. Und der TV Hofheim, nach dem zweiten Wettkampf noch hinter der TG Groß-Karben auf Platz neun, erturnte sich überraschend einen dritten Platz in der Tageswertung und rückte damit in der Endabrechnung auf Platz sieben vor – zum Leidwesen der Karbenerinnen. Obwohl sie in keinem der drei Saisonwettkämpfe auf einem Abstiegsplatz rangierten, landeten sie aufgrund der Verteilung der Ligapunkte schließlich auf Platz neun, also auf einem Abstiegsplatz, der höchstwahrscheinlich auf der Liga-Sitzung Mitte Dezember bestätigt werden wird. Dabei hat das Team mit Melissa Stette, Alina Jaux, Julia Zimmermann, Svenja Posthaus und Yanina Tena (Foto unten) sich auch in Lieblos gut geschlagen, in diesem Wettkampf Platz acht belegt, Nervenstärke gezeigt, an ihrem letzten Gerät des Tages, dem Schwebebalken, einmal mehr fast fehlerfrei geturnt und an diesem Gerät sogar Platz eins belegt.
Trainerin Anke Tena: „Wir gehen ‚hoch erhobenen Hauptes‘ in die Liga III, zumal wir uns nicht, wie manch andere Mannschaft, aus fremden Reihen Verstärkung geholt haben, um den drohenden Abstieg zu verhindern. Etwas Enttäuschung bleibt aber natürlich, und leichter wird es auch im nächsten Jahr nicht, denn in der Liga III wird ebenfalls die Leistungsklasse 1 geturnt. Bekommen wir keine besseren Trainingsbedingungen und können wir keine höheren Schwierigkeiten trainieren, wird es schwer werden, auch diese Liga zu halten. Unser Appell geht noch einmal an den Verein, die Stadt Karben und die Arge Sport, die Hallenbelegungen zu überdenken und inzwischen über 60 leistungswillige Turnerinnen aus unserem Bereich Wettkampfturnen kurzfristig zu berücksichtigen.“ Dieser Appell ist nicht ungehört geblieben. Bei der jüngsten Sportlerehrung hat Bürgermeister Guido Rahn das Platzproblem der TG-Turnerinnen von sich aus angesprochen und gemeint, die kleine Sporthalle der TG sei eher ein großes Wohnzimmer. In diesem „Wohnzimmer“ kann der Sprung aufgrund des nur kurzen Anlaufs so gut wie gar nicht trainiert werden, und für das Bodenturnen steht keine richtige Fläche zur Verfügung. Daher können konkurrierende Vereine mit besseren Trainingsbedingungen in den Wettkämpfen höherwertige Elemente zeigen.
Trotz dieses Handikaps verlief die Hessische Meisterschaft am 03.11. für die Landesliga-Mannschaft der TG ganz gut. Obwohl auch hier das Leistungsniveau inzwischen deutlich höher als in den vergangenen Jahren ist, schafften es die Karbenerinnen auf Platz neun unter zwölf Mannschaften. Insofern war Anke Tena „noch ganz zufrieden. Solange sich unsere Trainingsbedingungen nicht ändern, werden wir in diesen Leistungsklassen nur schwer bessere Platzierungen erzielen können.“
VEREIN
23 Auszeichnungen für den sportlichen Nachwuchs der TG
[06.11.2018]
Eine Woche nach den erwachsenen Sportlerinnen und Sportlern der Stadt wurden am Samstag, dem 03.11.2018, auch die jugendlichen ausgezeichnet, erhielten aus der Hand von Bürgermeister Guido Rahn Urkunden, jeweils eine Powerbank und ein Los für die Tombola am Ende der Veranstaltung. Unter den 106 in der Petterweiler Sporthalle Geehrten (Foto unten) waren 23 Mitglieder der TG Groß-Karben aus den Bereichen Wettkampfturnen, Leichtathletik und Ringtennis.
Das Turnteam Maya Altmann, Tilda Duchscherer, Janna Dettingmeijer, Miriam. Edel, Zoe Momberger, Anna Nimcke und Helena Simon hatte sich für die Ehrung durch seinen zweiten Platz beim zweiten Gau-Rundenwettkampf Ende 2017 empfohlen und Helena Simon als Gau-Einzelmeisterin 2018. In der Besetzung Maya Altmann, Cora Dettingmeijer, Olivia Limoa, Rosalie Lindau, Clara Luise Redlich und Greta Weyland hatten die jungen Turnerinnen (Foto unten) zudem den zweiten Platz bei den Gaumannschaftsmeisterschaften 2018 belegt.
Aus der Leichtathletik-Gruppe der Turngemeinde wurden Moritz Gubitzer als Kreismeister im 200-m-Lauf bei den U18-Hallenmeisterschaften, Mia Melzer als zweifache Kreismeisterin – im Dreikampf und im Vierkampf in der Altersklasse W12 – und Lena Wilcke als zweifache Kugelstoß-Kreismeisterin im Freien und in der Halle in der Altersklasse U18 geehrt (Foto unten).
Aus der Ringtennis-Gruppe der TG wurde zunächst das Team „TG-Feuer“ mit Hannes Bertelsmann, Henrike und Samuel Jansen (Foto unten mit Oliver Becker) sowie Carl Seelisch ausgezeichnet, das 2017 den Hessen-Pokal gewonnen hatte. Dann brauchte Oliver Becker, der die Veranstaltung erneut moderierte, einige Zeit, um die Einzelerfolge der Mitglieder diese Teams aufzuzählen, die von Hessischen und Süddeutschen Meistertiteln bis hin zum Gewinn der Deutschen Meisterschaften durch Henrike Jansen und Carl Seelisch im Mixed ihrer Altersklasse reichten.
Und noch eine zweite Gruppe des Ringtennisnachwuchses, die zahlreiche Meistertitel und Podestplätze erobert hat, kam zu Ehren: Sarah Engelken, Vincent David Grunenberg, Malte Jansen, Daniel Jeddi Gonzalez und Bennet Marx. Sarah Engelken zum Beispiel hat den Kids-Cup gewonnen, Malte Jansen und Vincent David Grunenberg waren Hessenmeister im alternierenden Doppel geworden.
Die Ehrung der Ringtennis-Gruppe bildete den Schlusspunkt einer gut besuchten, stimmungsvollen Veranstaltung, die mit einer eindrucksvollen Demonstration sportlicher Hochleistungen im Tischtennis durch die achtjährige Josi Neumann aus Okarben begonnen hatte. Sie ließ Bürgermeister Guido Rahn an der Platte keine Chance (Foto oben) und zeigte anschließend, wie sie sogar gegen eine Bundesliga-Spielerin bestehen kann. Für Abwechslung in der Pause sorgte die Tanzgruppe „Tornados“ des KSV. Die Powerpoint-Präsentation der Preisträger hat wieder der Ehrenvorsitzende der TG Richard Diegel beigesteuert.
VOLLEYBALL
Volleyballerinnen unterliegen Auerbach mit 1:3
[04.11.2018]
In einem Nachholspiel der Oberliga Hessen mussten sich die Volleyballerinnen der TG Groß-Karben am Samstagabend in Bensheim dem TSV Rot-Weiß Auerbach mit 1:3 (14:25, 19:25, 25:16 und 17:25) geschlagen geben. Sie verharren damit weiter auf Platz neun der Tabelle, während Auerbach sich durch den Punktgewinn auf Platz zwei vorschieben konnte.
Die Karbenerinnen waren doch nur zu neunt angereist. Patricia Armbruster fehlte, aber Stamm-Libera Julia Hinterthür war wieder dabei und begann als Zuspielerin, da Janina Hecht geschwächt war, erst später zum Einsatz kam und dann eine solide Leistung ablieferte. Pakize Saglik besetzte erstmals die Außenposition. Natalia Rusakova war fast das ganze Spiel gehandikapt, da sie sich direkt nach Spielbeginn am Finger verletzte. Insgesamt tat sich das Gästeteam im ersten Satz schwer und ließ die Auerbacherinnen Schritt für Schritt davoneilen. Beim Stand von 6:11 betrug sein Rückstand schon fünf Punkte, bei 10:18 war er trotz zweier Auszeiten auf acht Punkte angewachsen, und am Ende waren es gar elf Punkte: 14:25.
In der ersten Hälfte von Satz zwei fanden die TGlerinnen besser ins Spiel, liefen aber erneut einem Rückstand hinterher. Als der Mitte des Satzes größer zu werden drohte, eine erste Auszeit, die wenig half. Bei 12:17 betrug der Abstand schon wieder fünf Punkte. Zweite Auszeit. Auch die blieb ohne durchschlagende Wirkung, und so ging dieser Satz ebenfalls verloren: 19:25.
Im dritten Satz machten es die Gäste besser. In der Mitte beeindruckten Jana Achtert und Maja Leutar mit ihrer besten Saisonleistung, Susanne H. kam in Aufschlag und Angriff auf eine tolle Quote und auf Elina Stelten war bei der Annahme und im Angriff Verlass. Das Team hielt im ersten Drittel des Satzes gut mit, legte dann einen Zwischenspurt ein, der ihm einen größeren Vorsprung verschaffte, und ließ sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen – auch wenn diesmal die Gegenseite mit zwei Auszeiten versuchte, das Schlimmste zu verhindern. Satzgewinn Karben mit 25:16 und ein zarter Hoffnungsschimmer, dass in Bensheim doch noch etwas zu holen sein könnte.
Diese Hoffnung wurde enttäuscht. Schon nach wenigen Minuten im vierten Satz stand es 5:0 für den TSV Auerbach. Davon erholten sich die TGlerinnen nicht mehr und konnten nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Insgesamt war ihre Eigenfehlerquote in den entscheidenden Phasen nicht nur dieses Satzes zu hoch, um mehr zu erreichen bzw. es in den Tiebreak zu schaffen Mit 17:25 und 1:3 nach Sätzen mussten sie sich schließlich geschlagen geben und blieben wieder ohne Punkte. Mit einer Ausbeute von nur einem Punkt nach sechs Spieltagen liegen sie mittlerweile fünf Punkte hinter dem TV Waldgirmes 2 auf Platz neun der Tabelle, bevor sie in zwei Wochen zu Hause das Schlusslicht TV Jahn Kassel empfangen.
VOLLEYBALL
Ein starker Aufsteiger
[03.11.2018]
Am heutigen Samstag steht den Volleyballerinnen der TG Groß-Karben ein weiteres Auswärtsspiel bevor. Diesmal geht es nicht nach Mittel-, sondern nach Südhessen, genauer gesagt nach Bensheim zum TSV 05 Auerbach. Dieser Gegner ist in der letzten Spielzeit Meister geworden in der Landesliga Süd und hat sich nach seinem Aufstieg in die Oberliga als Saisonziel nur die „Tabellenmitte“ vorgenommen, liegt aber momentan schon auf Platz drei. Grundlage für diese hervorragende Platzierung ist nicht zuletzt die Heimstärke der Auerbacherinnen, die zuletzt sogar den Tabellenzweiten FSV Bergshausen mit 3:1 bezwangen. Die Karbenerinnen erwartet also eine alles andere als leichte Aufgabe.
Die TGlerinnen fahren allerdings mit einem gewissen Optimismus in den Süden. Nach dem Punktgewinn am letzten Samstag schrieben sie: „Endlich, der lang ersehnte erste Punkt nach inzwischen 5 Spieltagen. Mit gemischten Gefühlen verließen wir vergangenes Wochenende die Halle in Lahnau. Der Freude über den ergatterten Punkt steht der Frust über die ‚dort liegen gelassenen‘ Punkte gegenüber. Doch die Freude überwiegt und macht Lust auf mehr!! Vielleicht schon kommendes Wochenende gegen den starken Gegner TSV Auerbach ?!“ Immerhin werden sie zu zehnt nach Bensheim fahren können, auch wenn unter der Woche wegen Erkältungen nicht alle Spielerinnen im Training waren. Und sie wollen „etwas mitnehmen“, aufbauend auf der guten Leistung von Waldgirmes.
Wie stark der nächste Gegner ist, bekam – wie erwähnt – am 27.10. Bergshausen zu spüren. Obwohl sich Mittelblockerin Irene Kirchenschläger nach wenigen Minuten bei einer Aktion am Netz verletzte, ließ sich das Team aus Auerbach nicht irritieren, gewann die ersten beiden Sätze souverän mit 25:13 und 25:10 und setzte sich nach einem Hänger in Satz drei im vierten Satz mit 25:20 durch. Somit blieb es in heimischer Halle weiter ungeschlagen. Und auch auswärts konnte es in der Woche davor gegen die TG Naurod überzeugen und 3:0 gewinnen. Die einzige Niederlage bislang gab es zu Saisonbeginn gegen den aktuellen Spitzenreiter TSV Hanau.
Das Team des Aufsteigers, seit 2012 von Spielertrainerin Monika Liepold gecoacht, ist nach dem Aufstieg komplett zusammengeblieben und hat sich mit den Außenangreiferinnen Doro Frühwirth von der VSG Mannheim und Lisa Weihrauch aus der eigenen zweiten Mannschaft verstärkt, ist also eingespielt. Insgesamt umfasst der Kader 15 Spielerinnen. Auerbach hat übrigens 2012/13 schon einmal ein Gastspiel in der Oberliga gegeben, musste damals aber nach einer Saison wieder absteigen. Und am 13.10.2012 fand die TG ausgerechnet in Bensheim zurück auf die Siegerstraße. Auf ihrer Homepage hieß es: „…in der Oberliga Hessen hatten die Volleyballerinnen der TG Groß-Karben am Samstag erneut Grund zum Jubeln. Bei ihrem Auswärtsspiel in Bensheim schlugen sie den TSV Auerbach mit 3:0. So deutlich das Endergebnis klingt, es war … ein hart umkämpftes, nervenaufreibendes Spiel, das die Karbenerinnen nur knapp für sich entscheiden konnten.“ (Foto oben: Nr. 8, Christin Bielig, im Angriff). Ein gutes Omen?
VEREIN
Turnerinnen, Leichtathletin und Ringtennis-Asse der TG geehrt
[29.10.2018]
Bei der alljährlichen Sportlerehrung der Stadt Karben, die am Samstag zum 47. Mal stattfand, wurden auch etliche Sportlerinnen und Sportler der TG Groß-Karben ausgezeichnet: die Turnerinnen aus dem Landesliga-Team des Vereins, die Weitspringerin Malin Stavenow und sieben Mitglieder der Ringtennisgruppe. Insgesamt wurden bei dieser von Oliver Becker moderierten Veranstaltung 148 Sporttreibende aus der Stadt für ihre Leistungen im vergangenen Jahr geehrt. Zur Sportlerin des Jahres gekürt wurde die Läuferin Lara Tortell vom TV Rendel. Sie setzte sich bei dieser Wahl gegen vier weitere Kandidaten, darunter Hendrik Freitag von der TG, durch.
Die Wettkampfturnerinnen Felina Gräf, Alina Jaux, Svenja Posthaus, Melissa Stette, Yanina Tena und Julia Zimmermann (Foto oben: die anwesenden von ihnen mit Bürgermeister Guido Rahn) erhielten ihre Ehrung dafür, dass sie Vizemeisterinnen im Bezirk geworden waren und sich für die Hessenmeisterschaft qualifiziert hatten. Hervorgehoben wurden auch die Einzelleistungen von Alina Jaux als Gaumeisterin und Dritte bei den Landesmeisterschaften sowie von Felina Gräf als Zweite bei den Gaumeisterschaften, die es bei der Hessenmeisterschaft auf Platz 13 geschafft hatte. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass die Turnerinnen der TG ihr Können auch bei der Sportlerehrung selbst gezeigt und das Publikum hervorragend unterhalten haben (Foto unten).
Malin Stavenow (Foto unten mit Bürgermeister Rahn und Oliver Becker), mittlerweile Mitglied im D-Kader des Hessischen Leichtathletik-Verbands, war in der Halle wie im Freien Kreismeisterin geworden, hatte in der Halle Platz zwei bei den Hessischen Meisterschaften gewonnen und im Freien schließlich mit 5,86 m Gold geholt. Bei den Süddeutschen Titelkämpfen kam sie zudem noch auf Rang drei.
Die Erfolge der Ringtennisgruppe (Foto unten v.l.: Ulrich Bick, Nicola Elsner, Oliver Elsner, Hendrik Freitag – mit Oliver Becker – und Jonas Kruse, rechts Bürgermeister Rahn) sind kaum zu zählen und können hier nur beispielhaft erwähnt werden. So haben die Ausgezeichneten – Josephine Bolowich, Ulrich Bick, Nicola Elsner, Oliver Elsner, Hendrik Freitag, Jonas Kruse und Greta Seelisch – auf Landes-, süddeutscher und nationaler Ebene zahlreiche Meister- und Vizemeister-Titel gesammelt, und Hendrik Freitag ist mit der Nationalmannschaft diesen Sommer in Minsk sogar Weltmeister geworden. Die Vereinsmannschaft mit Josephine Bolowich, Greta Seelisch, Hendrik Freitag und Jonas Kruse hat Ende 2017 erstmals den Hessenpokal im Seniorenbereich gewinnen können. Oliver Elsner und Jonas Kruse haben vor allem im Doppel Erfolge gefeiert, zuletzt bei den Deutschen Meisterschaften, und sind inzwischen beide in den Perspektivkader der Nationalmannschaft berufen worden.
VOLLEYBALL
Volleyballerinnen holen ihren ersten Punkt
[28.10.2018]
In ihrem fünften Saisonspiel konnten die Volleyballerinnen der TG Groß-Karben am Samstagabend erstmals punkten. In Lahnau trafen sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe in einem Spiel, das über weite Strecken nicht aussah, als empfinge hier der Achte der Oberliga Hessen den Neunten. Obwohl sie ihre bislang beste Saisonleistung zeigten, mussten sich die Karbenerinnen am Ende den Gastgeberinnen aus Waldgirmes beugen. Sie schafften es zwar bis in den Tiebreak, verloren den aber glatt mit 6:15 und damit das Spiel mit 2:3 (25:19, 18:25, 25:21, 18:25 und 6:15). Sie konnten den Abstand auf den TV Waldgirmes 2 also nicht verkürzen und stehen weiter auf Platz neun der Tabelle in der Oberliga Hessen.
Bis Mitte des vierten Satzes hatte es noch weit besser ausgesehen für die Karbenerinnen, die mit nur acht Spielerinnen und ohne Stamm-Libera Julia Hinterthür angereist waren und so nur in sehr beschränktem Maße auswechseln konnten. Sie starteten etwas holprig in den ersten Satz und lagen rasch 0:4 zurück, fanden aber bald in die Spur und schafften bei 5:5 den Ausgleich. Als sie Mitte des Satzes erstmals in Führung gingen, reagierte die Gegenseite mit einer Auszeit, die nicht verhindern konnte, dass die TG sich auf 14:10 absetzte. Jetzt war es an Waldgirmes aufzuholen, was kurzfristig auch gelang. Bei 18:14 war allerdings die Vier-Punkte-Führung wiederhergestellt, und nun gelang es den Gästen sie auszubauen und den Satz mit 25:19 souverän nach Hause zu bringen. Schon in der zweiten Hälfte dieses Satzes zeigten sich die Stärken der Karbenerinnen an diesem Abend: solide Aufschläge, sehr gute Annahmeleistungen von Elina Stelten (Foto oben), Susanne H. und Pakize Saglik, die auch im Angriff viele Punkte holte, sowie – durch die guten Annahmen ermöglicht – über die Außenpositionen und die Mitte ein druckvolles Angriffsspiel.
In der ersten Hälfte von Satz zwei spielten die Gäste ihre Stärken erneut aus und hatten die starken Angreiferinnen von Waldgirmes im Block und in der Feldabwehr gut im Griff. Das Resultat: eine frühe Führung, die sie bis auf 10:5 Punkte ausbauen konnten. Dann ließen sie jedoch die Gastgeberinnen wieder herankommen. Ausgleich bei 15:15. Und nicht nur das. Waldgirmes hatte gleich darauf die Nase vorn. 15:18: Auszeit Karben. Die wirkte kaum, die Nervosität wuchs, die Fehler häuften sich, die Gegnerinnen setzten sich mit 25:18 durch und glichen nach Sätzen aus.
Davon ließen sich die TGlerinnen allerdings nicht lange beeindrucken. Mit einem guten Aufschlag von Neuzugang Natalia Rusakova (Foto oben im Angriff), die ansonsten vor allem in Abwehr und Annahme Akzente setzte, gelang das 1:0. Bis zum 8:6 aus Karbener Sicht hielten die Gegnerinnen ganz gut mit. Dann wuchs der Vorsprung mit einer bemerkenswerten Aufschlagserie von Maja Leutar auf 16:7 an und die TG schien auf dem besten Wege zum nächsten Satzgewinn. So schnell gab Waldgirmes jedoch nicht auf. Bei 22:21 stand der Satz auf der Kippe. Zwei gute Angriffe von Susanne H. und ein platzierter Ball von Patricia Armbruster, die ihrem Team trotz ihres großen Trainingsrückstands in dieser Phase helfen konnte, retteten den Vorsprung der TG ins Ziel: 25:21. Damit war schon mal ein Punkt eingetütet.
Im vierten Satz ein ganz enges Match bis zum 8:8. Kurz darauf 11:8 für die Gäste, aber die Freude währte nur kurz. Bei 13:13 Ausgleich. Dann übernahmen die Gastgeberinnen die Führung. Zwei Auszeiten – bei 13:15 und 15:20 – halfen nicht. Inzwischen waren mehr als 90 Minuten gespielt, den TGlerinnen, die großenteils hatten durchspielen müssen, ging langsam die Puste aus, ihre Konzentration ließ nach und es schlichen sich mehr Fehler ein. So konnte Waldgirmes sich mit 25:18 durchsetzen und erneut nach Sätzen ausgleichen.
Davon erholte sich die TG nicht mehr und konnte den Gegnerinnen im Tiebreak nur noch wenig entgegensetzen. Nach zwei Stunden und 15 Minuten war Schluss in Lahnau. Die Gäste konnten wenigstens einen Punkt mit nach Karben nehmen, die Gastgeberinnen freuten sich über ihre zwei Punkte und bedankten sich ausdrücklich beim Karbener Fanclub, der mit seinen Trommeln und Anfeuerungsrufen für ordentlich Stimmung in der Halle gesorgt hatte.
VOLLEYBALL
Etwas Zählbares mitnehmen
[26.10.2018]
Nachdem sich die Volleyballerinnen der TG Groß-Karben in ihren ersten Spielen mit einem Spitzenteam der Oberliga Hessen nach dem andern auseinandersetzen mussten, kommt es am morgigen Samstag in Lahnau zum Duell des Achten, TV Waldgirmes 2, mit dem Neunten, der TG. Beide Teams haben sich für dieses Duell (Foto unten: das letzte Duell beider Teams in Karben im November 2017) viel vorgenommen. Die Karbenerinnen wollen etwas Zählbares mitnehmen. Die Spielerinnen aus Waldgirmes wähnen sich nach ihrem Erfolg gegen das Tabellenschlusslicht TV Jahn Kassel „auf der Gewinnerstraße“ und schreiben auf facebook: „Wir wollen an‘s letzte Spiel anknüpfen und auf‘s Feld bringen, was wir können, um vor heimischer Kulisse den nächsten Sieg einzufahren!“
Das Team aus Mittelhessen, in der Vorsaison auf dem viertletzten Platz, wäre fast abgestiegen, da in den höheren Spielklassen viele hessische Vereine zu den Absteigern zählten. Erst Mitte Mai war klar, dass Waldgirmes weiter in der Oberliga starten darf. Vor der Saison musste die Mannschaft sieben Abgänge verkraften und versuchen, diese mit den Neuzugängen Yasmina Harsy (Gießener SV), Ann-Kathrin Wülfing (TV Wetzlar), Pauline Dörsch (VC Minden), Svenja Hemmer (TV Waldgirmes I) und Anna Sause (VfL Marburg) zu kompensieren. Keine leichte Aufgabe für das neue Trainergespann Georg Quillmann und Julius Keller, das denn auch nur das minimale Saisonziel vorgab: Klassenerhalt. Auf dem Weg dahin hat sich das Team bislang ähnlich schwer getan wie die TG Groß-Karben. Lediglich gegen den TSV Hanau holte es im Heimspiel einen Punkt und dann drei weitere durch den Auswärtssieg in Kassel am 20.10.
Das ist immerhin mehr als die Karbenerinnen bislang vorzuweisen haben, die nach der jüngsten Niederlage gegen Hanau selbstkritisch feststellten, es gelte „sich nun der traurigen Wahrheit zu stellen: 0 (in Worten: NULL) lautet die Zwischenbilanz bis jetzt. Aufgrund von Abgängen vergangene Saison und vergleichsweise wenigem Zuwachs zu Beginn der Saison, sind wir froh, dass sich noch immer nach und nach Spielerinnen dafür entscheiden die Saison mit uns zu meistern. Dies hat allerdings zur Folge, dass die nötige Vorbereitung VOR der Saison, mitten IN die Saison verlegt wird. Zwar bedeutet es, dass viele Niederlagen zu verdauen sind, gleichzeitig erhoffen wir uns aber umso eingespielter in der Rückrunde zu überzeugen.“ Zunächst einmal gilt es aber in Lahnau zu bestehen. Dort wird die TG nur acht Spielerinnen aufbieten können und erneut ohne Stamm-Libera Julia Hinterthür antreten müssen. Auch im Angriff will sich die Mannschaft neu formieren mit Neuzugang Natalia Rusakova oder Jana Achtert auf der zweiten Außenposition. Wie heißt es hoffnungsvoll auf der facebook-Seite des Teams: „Nach jedem Regen kommt auch wieder Sonnenschein!“
VOLLEYBALL
Zweite Mannschaft holt erste Punkte
[24.10.2018]
Die zweite Volleyballmannschaft der TG Groß-Karben hat am Sonntag – wie schon kurz gemeldet – ihre ersten beiden Heimspiele absolviert. In der Großsporthalle der Kurt-Schumacher-Schule trat sie zunächst gegen die vierte Mannschaft der VGG Gelnhausen an, danach gegen DJK Freigericht. Nach einer 0:3-Niederlage (9:25, 19:25, 11:25) gegen das junge Team aus Gelnhausen, das wie die TG von der Kreisklasse in die Kreisliga Friedberg/Hanau aufgestiegen ist, schafften die vertretungsweise von Tatjana Henkel gecoachten Karbenerinnen gegen Freigericht ein 3:1 (14:25, 25:14, 25:23 und 25:23), holten damit ihre ersten Punkten in der neuen, höheren Spielklasse und schoben sich in der Tabelle auf Platz vier vor.
Das Team aus Gelnhausen, das die Tglerinnen in der Vorsaison am letzten Spieltag noch von Platz zwei in der Kreisklasse verdrängt hatte, erwies sich am Sonntagmorgen erneut als sehr starker Gegner. Die Gastgeberinnen (Foto oben in den schwarzen Trikots: Theresa Henke, Marlena Lüdemann und Mevre Atay v.r.n.l.) schlugen sich zwar tapfer, konnten in einigen Szenen – besonders im zweiten Satz – ihr Potenzial zeigen und haben gut gekämpft, mussten sich letztlich aber geschlagen geben.
Im zweiten Spiel ging es gegen Freigericht, ein Team, das schon länger in der Kreisliga spielt. Im ersten Satz brauchten die Karbenerinnen etwas Zeit, um warm zu werden. Es wurde aber bereits deutlich, dass dieser Gegner zu schlagen war. Im zweiten Satz zeigten die Gastgeberinnen mehr Mut in Aufschlag und Angriff und gewannen diesen deutlich. Im dritten und vierten Satz ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit langen Ballwechseln, die häufig zugunsten der TG ausgingen. Tatjana Henkel: „Insbesondere die gute Abwehrleistung sowie tolle Aufschlagserien, Mut im Angriff, ein solides Zuspiel und eine geschlossene Mannschaftsleistung verbunden mit guten Szenen einzelner Spielerinnen brachten am Ende einen 3:1-Sieg und damit den ersten Sieg in der Kreisliga.“
Schon am nächsten Samstag folgen zwei weitere Heimspiele in der Kreisliga. Gegner sind dann der bislang sieglose TV Schlüchtern und der starke Tabellenzweite TV Lieblos, der mit einem Spiel mehr als die TG bereits neun Punkte auf seinen Konto hat.
VOLLEYBALL
Zwei Mal nah dran, aber wieder keine Punkte
[22.10.2018]
Auch gegen den Tabellenführer TSV Hanau konnten die Volleyballerinnen der TG Groß-Karben am Samstagabend im dritten Heimspiel der Saison nicht punkten, sondern hatten mit 0:3 (11:25, 22:25 und 21:25) das Nachsehen. Da der TV Jahn Kassel im Parallelspiel beim TV Waldgirmes 2, dem nächsten Gegner der TG, ebenfalls mit 0:3 verlor, bleibt Groß-Karben auf Platz neun der Oberliga Hessen, während Hanau die Tabellenführung behauptet. Besser erging es der zweiten Mannschaft der TG, die sich zwar in ihrem ersten Heimspiel gegen die VGG Gelnhausen 4 mit 0:3 (9:25 19:25 11:25) geschlagen geben musste, anschließend aber gegen DJK Freigericht 2 mit 3:1 (14:25 25:14 25:23 25:23) gewann. Mit nunmehr drei Punkten aus den ersten drei Spielen rückte sie in der Kreisliga Friedberg/Hanau auf Platz vier vor.
Die erste Mannschaft, diesmal mit zehn Spielerinnen im Aufgebot und ohne Stamm-Libera Julia Hinterthür, die von Elina Stelten (Foto oben bei der Ballannahme) vertreten wurde, wieder neu formiert, fand gegen den Tabellenführer aus Hanau anfangs nur schwer ins Spiel. Vor allem im Abwehrspiel zeigten sich deutliche Abstimmungsprobleme, zum Teil sogar bei recht einfachen Bällen. Eh die Karbenerinnen sich versahen stand es 2:8, und ihre zwei Punkte resultierten nicht aus eigenen Aktionen, sondern aus Fehlern ihrer Gegnerinnen. Auszeit Karben. Bei 4:12 die nächste Auszeit. Es half alles nichts. Kurzfristig schrumpfte der Rückstand noch einmal auf sieben Punkte, am Ende jedoch waren es 14: 11:25.
Der zweite Satz begann wie der erste mit einem raschen 0:2. Dann aber berappelten sich die Gastgeberinnen und ließen die Gäste nicht davonziehen. Die wurden etwas nervös, machten zwei Fehler nacheinander und lagen plötzlich mit 4:5 zurück. Sie holten sich die Führung bald zurück, konnten die TGlerinnen, die jetzt auf Augenhöhe waren, aber nicht abschütteln. Bis zum 17:17 ein ausgeglichenes Spiel, dann holt Hanau trotz einer Karbener Auszeit sechs Punkte in Folge, liegt 23:17 vorn und lässt sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Mit 25:22 gewinnt der Spitzenreiter diesen Satz ebenfalls.
Der dritte Satz schien zunächst ein Ebenbild des ersten zu werden. Dank einer guten Aufschlagserie lagen die Hanauerinnen rasch mit 8:1 vorn. Das Schicksal der Gastgeberinnen schien beim Stand von 5:14 aus ihrer Sicht besiegelt, doch sie steckten nicht auf und starteten ab dem 14:20 eine tolle Aufholjagd. Bald stand es 18:21. Auszeit jetzt auf Seiten der Gegnerinnen. Danach zwei unglückliche Aktionen, und der Tabellenführer konnte seinen Vorsprung wieder auf fünf Punkte vergrößern. Das reichte, um diesen Satz mit 25:21 nach Hause zu bringen und sich mit dem 3:0-Sieg weitere drei Punkte zu holen.
In den entscheidenden Phasen der Sätze zwei und drei waren Aufgabe und Annahme der TGlerinnen nicht ganz so druckvoll und präzise wie die ihrer Gegnerinnen. Und das ganze Spiel über zeigten die Gäste mit ihren erfahrenen Spielerinnen, die zum Gutteil schön höherklassig gespielt haben, diagonal und in der Mitte eine Qualität, die von den Gastgeberinnen in der Defensive nicht zu kompensieren war.
VOLLEYBALL
Der nächste Spitzenreiter in Karben
[19.10.2018]
In ihrem nächsten Heimspiel am 20. 10. 2018 hat die die erste Volleyballmannschaft der TG Groß-Karben den Meisterschaftsfavoriten der meisten Oberliga-Trainer zu Gast, den TSV Hanau. Der Regionalliga-Absteiger strebt in der Oberliga zwar lediglich die „obere Tabellenhälfte“ an, hat aber bislang nur einen Punkt liegen lassen – beim 3:2 gegen den TV Waldgirmes 2 – und führt nach der Niederlage des USC Gießen bei der TG Naurod am 13.10. die Tabelle an. Das Oberliga-Spiel am Samstagabend um 19.00 Uhr in der Großsporthalle der Kurt-Schumacher-Schule (KSS) ist nur die erste Hälfte des Volleyball-Wochenendes in Karben. Am Sonntag um 11.00 Uhr folgen noch zwei Heimspiele der zweiten Mannschaft der TG, die jetzt in der Kreisliga Friedberg/Hanau spielt, in der kleinen Halle der KSS: gegen die VGG Gelnhausen 4 und dann gegen DJK Freigericht 2.
Der TSV Hanau ist eine Mannschaft mit ähnlichen Erfahrungen wie die Karbenerinnen. Sie stieg zur Saison 2017/18 in die Regionalliga auf, wie es die TG drei Spielzeiten früher geschafft hatte, und hoffte bis zum letzten Spieltag, den Klassenerhalt zu schaffen, verlor dann aber ihr letztes Match und fand sich nach einer Saison in der Oberliga wieder. Dort hat sich das seit 1980 von Reiner Elmrich trainierte Team bislang hervorragend geschlagen und – wie erwähnt – jüngst die Tabellenführung übernommen, knapp vor der FSV Bergshausen, die ebenfalls elf Punkte auf ihrem Konto, aber einen Satz mehr abgegeben hat.
Der TSV hat den Wechsel von Linda Bergmann und Angela Martin zur TG Bad Soden sowie von Steffi Freund zum SSC Bad Vilbel und den Abgang von Mirijam Schneider, die jetzt in der zweiten Mannschaft spielt, mit drei neuen Spielerinnen zu kompensieren versucht. Aus der zweiten Mannschaft, die in der Bezirksoberliga Mitte antritt, kam die Außenangreiferin Ines Loose, vom TSV Rottenberg fanden die Mittelblockerinnen Laura Bergmann und Marlene Freund den Weg nach Hanau, wo sie mit Doppelspielrecht aktiv sind. Diese beiden Spielerinnen eingerechnet umfasst der Kader 14 Mitglieder. Allerdings hatte das Team im bisherigen Saisonverlauf mit häufigen Ausfällen zu kämpfen und konnte zum Beispiel in Lahnau nur sechs Aktive plus Libera aufbieten, ein Handikap, das den Punktverlust gegen Waldgirmes zumindest teilweise erklärt, aber auch die Qualitäten der Hanauerinnen offenbart, die trotzdem einen Auswärtssieg nach Hause brachten.
Vor diesem Hintergrund werden die Karbenerinnen all ihre Kräfte mobilisieren müssen, um dem neuen Spitzenreiter – der aus ihrer Sicht natürlich Favorit ist – Paroli zu bieten. Nach dem letzten Heimspiel gegen den USC Gießen hatten sie auf ihrer facebook-Seite geschrieben: ». . . aller Anfang ist bekanntlich schwer. Wir gehen mehr als motiviert in die Spielpause, um durch intensives Training beim nächsten (Heim-)Spiel am 20. 10. 18 den starken Mädels aus Hanau die Stirn zu bieten.« Und diejenigen, die nicht in Urlaub oder aus privaten Gründen abwesend waren, haben das denn auch getan. Allerdings werden am Samstag nicht alle dabei sein können. Definitiv fehlen werden Stamm-Libera Julia Hinterthür und Susanne H. (Foto oben mit den Nummern 2 und 9), und hinter dem Einsatz von Helen Schäfer steht noch ein Fragezeichen. Dafür wird Natalia Rusakova, der jüngste Neuzugang, mit Sicherheit ihren Einstand geben. Sie hatte sich zuletzt auf Beachvolleyball konzentriert und war zuvor bei DSW Darmstadt, der FTG Frankfurt und Eintracht Frankfurt aktiv. Insgesamt dürfte die TG acht bis neun Spielerinnen aufbieten können.
FITNESS & GESUNDHEIT
Fit in den Winter mit Power Gym
[14.10.2018]
Mit einer Schnupperstunde startet die TG Groß-Karben am Sonntag, dem 21.10.2018, ihr neues Kursangebot „Power Gym“ unter dem Motto „Fit in den Winter“. Die beiden Übungsleiterinnen Lucy Adler (Foto unten rechts) und Stephanie Weyland bieten dann von 10.00 bis 11.00 Uhr in der Sporthalle am Park, August-Buß-Weg 1, ein effektives Ganzkörpertraining an, bei dem Ausdauer, Kraft und Koordination in einfachen Übungsabfolgen zu peppiger Musik trainiert werden. Danach folgt ein kurzes knackiges „Bauch intensiv“-Workout. Mitmachen kann jeder, denn jeder trainiert auf seinem Level. Diese Art von Training eignet sich auch gut für die Vorbereitung von sportlichen Aktivitäten in der kommenden Wintersaison.
Eine Woche nach dem Schnuppertermin, also am 28.10., beginnt dann der reguläre Kurs, der aus acht Einheiten von jeweils 60 Minuten bestehen wird. Die Teilnahme kostet für Vereinsmitglieder 16,00 €, für Nicht-Mitglieder 52,00 €. Mitzubringen sind nur Sportkleidung, Handtuch, etwas zum Trinken und gute Laune. Und anmelden sollte man sich vorher – auch für die Schnupperstunde – bei Heike Waller unter der Telefonnummer 06039/7746.
VOLLEYBALL
Ohne Punkte in die Ferien
[30.09.2018]
Auch in ihrem zweiten Heimspiel konnten die Volleyballerinnen der TG Groß-Karben am heutigen Nachmittag nicht punkten. Sie unterlagen dem alten und neuen Tabellenführer der Oberliga Hessen, dem USC Gießen, vielmehr glatt mit 0:3 (14:25, 17:25 und 21:25). Auch wenn sie von Satz zu Satz etwas besser wurden, wie das Ergebnis richtig widerspiegelt, fehlte es bis weit in den dritten Satz hinein an Konzentration und Konstanz gegen einen keineswegs übermächtigen Gegner. Erst in der zweiten Hälfte von Satz drei sah es zeitweise so aus, als könnten die Gastgeberinnen wenigstens einen Satz gewinnen, doch auf der Zielgeraden setzten sich die Gäste dann doch durch. Die TG steht nach dieser Niederlage, da der TV Waldgirmes 2 gegen den TSV Hanau seinen ersten Punkt holte, nur noch auf Platz neun der Tabelle.
Im ersten Satz konnten die TGlerinnen nur bis zum Stand von 5:7 einigermaßen mithalten (Foto oben: Susanne H. im Angriff). Dann häuften sich die so genannten Eigenfehler: Aufschläge gerieten zu lang, Annahmen landeten im Aus, Angriffsbälle im Netz. Bald führte der Gegner mit 12:6. Eine Auszeit auf Karbener Seite nützte wenig. Die nächste Auszeit beim Stand von 8:16 auch nicht viel mehr. Der USC Gießen machte einfach weniger Fehler und entwickelte im Angriff mehr Durchschlagskraft. Mit 25:14 entschied er diesen Satz deutlich für sich. Satz zwei schien sich zunächst ähnlich zu entwickeln wie Satz eins. Rasch lag die TG mit 4:10 zurück, hatte danach aber eine starke Phase und robbte sich auf 8:10 heran. Erste Auszeit auf der Gegenseite. Trotzdem steht es kurz darauf 10:11 aus Karbener Sicht. Die Hoffnung verglüht jedoch schnell wieder, und der Rückstand wächst unerbittlich wieder an. Bei 10:15 sind es schon fünf Punkte, am Ende des Satzes sogar acht: 17:25. Auch im dritten Satz tun sich die Gastgeberinnen anfangs wieder schwer und lassen die Gäste auf 11:6 davonziehen. Auszeit. Die entfaltet wenigsten etwas Wirkung. Bei 9:12 aus Karbener Sicht scheint der Ausgleich in Reichweite, bei 11:15 ist er wieder weiter weg. Noch einmal raffen sich die TGlerinnen auf und provozieren ihre Gegnerinnen zu mehr Fehlern. Bei 15:16 wittert Gießen Gefahr. Auszeit. Aber die nächsten beiden Punkte gehen an die TG, die bei 17:16 erstmals führt und Morgenluft wittert. Jetzt wird es ein ganz enges Match – bis zum 19:19. Auszeit USC. Die bringt den Tabellenführer zurück auf die Siegerstraße. Bei 25:21 für die Gäste, die zahlreiche eigene Fans mitgebracht hatten, ist Schluss. Die Spielerinnen und ihr Trainergespann tanzen (Foto unten), bevor sie sich von ihren Gastgeberinnen verabschieden.
FITNESS & GESUNDHEIT
Von allen Seiten beleuchtet: Depressionen
[30.09.2018]
Bei einem Wetter, sonnig und warm, das so gar nicht zum Thema des Abends passte, ging es am Donnerstag im 17. Vortrag des Gesundheitsforums der TG Groß-Karben „Wissen, was hilft“ um „Depression – Krise oder Chance?“. Über dieses Thema referierte die Oberärztin Renate Munzig (Foto unten während ihres Vortrags), die derzeit die Psychiatrische Tagesklinik des Mitveranstalters Gesundheitszentrum Wetterau in Bad Salzhausen leitet. Sie informierte ausführlich über die Symptome von Depressionen, Häufigkeit und Verlauf dieser psychischen Erkrankung, über deren Ursachen, über Ansätze zur Behandlung und die Praxis in der Tagesklinik. Nach ihrem Vortrag stellte sich die Referentin noch den Fragen aus ihrem Publikum.
Das erste Stichwort hieß Symptome. Unterschieden wurde dabei zwischen Kern- und Zusatzsymptomen. Kernsymptome sind vor allem eine länger anhaltende depressive Stimmung, der Verlust der Freude an Tätigkeiten, die man eigentlich gern tut, und ein verminderter Antrieb oder eine starke Ermüdbarkeit. Hinzukommen können zahlreiche weitere Symptome von Schlafstörungen über Kopfschmerzen bis hin zu Herz- oder Rückenschmerzen, aber auch Wahnvorstellungen und Gedächtnisstörungen, so genannte Pseudodemenz.
Klassifizieren lassen sich Depressionen grob in affektive Störungen, Anpassungsstörungen und Depressionen im Rahmen organischer Erkrankungen. Unter die affektiven Störungen fallen sowohl bipolare Störungen – himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt, also gefühlsmäßige Achterbahnfahrten – als auch unipolare, d.h. Störungen ohne die manischen Phasen. Von Anpassungsstörungen spricht man, wenn die Depression auf ein belastendes Ereignis wie den Tod eines Angehörigen zurückzuführen ist. Unter den organisch Erkrankten, die von Depressionen heimgesucht werden können, stechen Parkinson-Patienten hervor, die zu 45 Prozent entsprechende Probleme haben, und Schlaganfall-Patienten, bei denen die Quote bei 25 Prozent liegt. Auftreten können Depressionen auch gemeinsam mit anderen psychischen Erkrankungen wie Angst- oder Zwangsstörungen oder Alkohol-, Drogen- und Medikamentenabhängigkeit.
In einem kleinen Exkurs streifte Renate Munzig auch das Thema Burnout, bevor sie in einer 14-stufigen „Spirale der Erschöpfung“ den Weg abwärts in die Depression nachzeichnete. Dann machte sie deutlich, dass Depression eine tödliche Krankheit sein kann. Zwar versuchen „nur“ 15 Prozent der Erkrankten, Selbstmord zu begehen, aber bis zu 75 Prozent aller Suizide werden durch Depressionen verursacht. Damit ist in den Industrienationen die Anzahl der Suizidopfer deutlich höher als die der Verkehrstoten. In der Bundesrepublik leiden aktuell vier Millionen Menschen an einer Depression, acht Millionen erkranken daran ein- oder mehrmals im Leben.
Nachdem sie genauer auf den Verlauf und die verschiedenen Ursachen von Depressionen eingegangen war, befasste sich die Referentin eingehend mit den Behandlungsmöglichkeiten und brachte dazu auch Beispiele aus ihrer eigenen Praxiserfahrung. Großen Wert legte sie auf die Psychoedukation, d.h. auf den Versuch, die komplizierten medizinischen Fakten der Erkrankung den Patienten und deren Angehörigen so zu vermitteln, dass sie verstanden werden, denn das Verstehen der eigenen Erkrankung ist die Grundvoraussetzung für den selbstverantwortlichen Umgang mit der Erkrankung und ihre erfolgreiche Bewältigung. Bei der psychotherapeutischen Behandlung von Depressionen sollten je nach Fall unterschiedliche Verfahren beispielsweise aus der Tiefenpsychologie oder der Verhaltenstherapie zum Einsatz kommen. Zwiespältig sei der Einsatz von Antidepressiva, also die Pharmakotherapie, weil es dabei in bis zu 50 Prozent der Fälle zu Nebenwirkungen komme. Deshalb sei bei leichten Fällen eher davon abzuraten.
Zu guter Letzt ging es noch um die Therapiebausteine in der stationären Behandlung. Dabei fiel auch das Stichwort Bewegungstherapie, und es wurde auf Angebote wie autogenes Training, Walking oder TaiJi hingewiesen, die auch im Gesundheitssportbereich der TG Groß-Karben eine große Rolle spielen. Erst in der Diskussion nach dem Vortrag kam die heikle Frage auf, wie man denn bei Bedarf überhaupt an einen Therapieplatz komme, denn in praxi fehlt es offenbar an Plätzen und es gibt längere Wartezeiten. Hier hatte die Referentin zwar ein paar Tipps, aber kein Patentrezept.
VOLLEYBALL
Gegen den Tabellenführer
[29.09.2018]
Nimmt man den aktuellen Tabellenstand zum Maßstab, dann hat die TG Groß-Karben diesmal den schwersten Saisonauftakt erwischt, der möglich war: im ersten Spiel die FSV Bergshausen, derzeit auf Platz vier, dann der Tabellenzweite SSC Bad Vilbel und im nächsten Heimspiel am Sonntag, dem 30.09., der überraschende Spitzenreiter, der Aufsteiger USC Gießen. Damit nicht genug: Nach den Herbstferien kommt am 20. 10. noch der Dritte, die TSV Hanau, nach Karben. So betrachtet scheint es weniger dramatisch, dass die TGlerinnen die ersten beiden Spiele verloren und nur gegen Bergshausen einen Satz gewonnen haben. Aber sie werden sich steigern müssen, um gegen den Tabellenführer zu bestehen, der auf seiner facebook-Seite (https://www.facebook.com/uscraubkatzen/) verkündet: „Wir sind schon super heiß auf das Spiel.“
Der USC Gießen hatte zwar mit der zweiten Mannschaft des TV Waldgirmes und dem TV Jahn Kassel – beide stehen in der Tabelle hinter den Karbenerinnen auf den letzten Plätzen – sicher die leichteren Gegner, wusste aber in beiden Partien vollauf zu überzeugen. Schon nach dem Derby gegen Waldgirmes titelte die „Wetterauer Zeitung“: „USC-Frauen setzten zum Start ein Ausrufezeichen“. Und nach dem Sieg gegen Kassel war im „Gießener Anzeiger“ sogar von einem „Traumstart“ die Rede.
Der USC, seit 2013 trainiert von Patrick Milling, hat sich, nachdem der Aufstieg feststand, mit drei Spielerinnen verstärkt: mit der Zuspielerin Melissa Drewes aus der ersten Mannschaft des SSC Bad Vilbel, der Außenangreiferin Paula Kastner vom VfL Marburg und mit Julia Stein, die in der letzten Spielzeit noch in Karben aktiv war. Da der Kader aus der Landesliga ansonsten zusammenblieb, meinte Pressewartin Paula Kastner vor der ersten Saison in Hessens höchster Spielklasse: »Das Team hat viel Potenzial. Wir haben einen breiten Kader und können entsprechend variantenreich spielen.« Eine Prognose, die sich bislang als richtig herauszustellen scheint. Gerade an dem breiten Kader fehlt es hingegen der TG auch am Sonntag wieder. Da Patricia Armbruster (Foto oben: Dritte von links) fehlen wird, kann sie lediglich acht Spielerinnen aufbieten: Maja Leutar, Susanne H., Elina Stelten, Jana Achtert, Julia Hinterthür, Diana Jehner, Pakize Saglik und Janina Hecht (v.l.n.r.).
FITNESS & GESUNDHEIT
Im Gesundheitsforum: Vortrag über Depressionen
[24.09.2018]
Das Gesundheitsforum „Wissen, was hilft“ der TG Groß-Karben wird am Donnerstag, dem 27.09.2018, mit dem Vortrag „Depression – Krise oder Chance?“ fortgesetzt. Referentin ist diesmal Renate Munzig (Foto unten), Fachärztin für Psychiatrie, Oberärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Bürgerhospital Friedberg. Ort der Veranstaltung, zu der die Turngemeinde gemeinsam mit dem Gesundheitszentrum Wetterau (GZW) einlädt, ist wie immer die Groß-Kärber Sporthalle am Park, August-Buß-Weg 1. Beginn ist um 19.30 Uhr. Eintritt für Nicht-Mitglieder 3,00 €. Für Vereinsmitglieder ist der Eintritt frei.
„Ich bin ziemlich deprimiert“, sagen wir, wenn etwas nicht gut gelaufen ist, wenn wir traurig sind oder Sorgen haben. Medizinisch gesehen, benennt der Begriff „Depression“ eine psychische Störung, die einhergeht mit negativen Empfindungen und dem Verlust von Lebensfreude, Unternehmungslust, Aktivität und Leistungsvermögen. Wie aber unterscheidet man das eine von dem anderen? Wann ist die niedergedrückte Stimmung, die jeder Mensch hin und wieder hat, „nur“ Ausdruck von Trauer und Niedergeschlagenheit, und wann ist sie eine Krankheit, die der Behandlung bedarf?
Die Referentin stellt die Erscheinungsformen und möglichen Ursachen von Depressionen sowie unterschiedliche therapeutische Ansätze vor. Bei stationären Aufenthalten werden meist mehrere Behandlungsverfahren kombiniert. Dies wird am Beispiel der Spezialstation für Depressionsbehandlung der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Bürgerhospitals Friedberg dargestellt. Diese Station bietet ihren Patienten eine kurz- bis mittelfristige stationäre Therapie sowie Kriseninterventionen bei akuten Erkrankungen und Suizidgefahr. Bei der Behandlung wird eng mit den Betroffenen und ihren Angehörigen zusammengearbeitet. Ziel ist es, den Patienten zu einem größeren Selbstwertgefühl zu verhelfen, ihr Gefühl der Hoffnungslosigkeit zu verringern und sie insgesamt zu größerer Selbstständigkeit zu befähigen.
Wie immer können am Ende des Vortrags auch gern eigene Fragen vorgebracht werden.
VOLLEYBALL
Diesmal jubelte Bad Vilbel
[23.09.2018]
Anders als 2017 hingen die Trauben für die Volleyballerinnen der TG Groß-Karben am Samstagabend in Bad Vilbel zu hoch. Sie unterlagen der zweiten Mannschaft des SSC mit 0:3 (11:25, 24:26 und 16:25) und rutschen in der Oberligatabelle ab auf Platz acht. Wie schon beim Saisonauftakt gegen Bergshausen konnten die Karbenerinnen zwar über weite Strecken des Spiels gut mithalten und hätten Satz zwei fast für sich entschieden, zeigten aber gerade in der entscheidenden Phase dieses Satzes Nerven und verloren knapp. Wenn am nächsten Sonntag der aktuelle Tabellenführer USC Gießen nach Karben kommt, werden die Gastgeberinnen mehr Konzentration und Durchschlagskraft brauchen, um ihre ersten Punkte zu holen.
Das Karbener Team konnte in der Nachbarstadt immerhin neun Spielerinnen aufbieten. Neuzugang Janina Hecht übernahm die Rolle der Zuspielerin, Julia Hinterthür (Foto oben am Ball) agierte in ihrer gewohnten Rolle als Libera. Die Mannschaft startete hellwach ins Spiel, nutzte die Anfangsnervosität der Gegnerinnen aus und führte nach wenigen Ballwechseln mit 4:1. Als die Gastgeberinnen sich fingen, wurde daraus rasch ein 6:6 und kurz darauf ein 6:7. Auszeit auf Karbener Seite. Die half nur kurzfristig. Nach dem 7:7 zog der SSC unbeirrt davon, und die TG machte fast nur noch Punkte, wenn Bad Vilbel patzte. Nächste Auszeit bei 9:15, wieder fast ohne Wirkung. Es lief nicht mehr viel zusammen, und der Satzverlust geriet entsprechend deutlich: 11:25.
Auch in den zweiten Satz starteten die Gäste dynamisch und lagen gleich wieder mit 4:1 in Front. Diesmal konnten sie diesen Vorteil länger behaupten, blockten die Angriffe der Gastgeberinnen mehrmals gut ab und nötigten die Gegenseite zu Fehlern. Am Ende eines spektakulären Ballwechsels hatte das SSC-Team das Glück auf seiner Seite, näherte sich auf 9:10 an und glich mit dem nächsten guten Aufschlag zum 10:10 aus. Bei 11:12 wechselte erstmals die Führung. Es folgte ein langes, spannendes Hin und Her, in dem mal das eine, mal das andere Team ein, zwei Punkte in Führung ging. Am Ende hatten die Vilbelerinnen die besseren Nerven, während die Karbenerinnen entscheidende Aufschläge ins Aus setzten: 24:26.
Die knapp vergebene Chance zum Satzausgleich wirkte im dritten Satz zunächst nach. Dann rappelten sich die Gäste auf und lagen bei 10:9 erstmals vorn. Anschließend wieder ein ausgeglichenes Spiel – bis zum 16:16. Danach punkteten nur noch die Gastgeberinnen, brachten den Satz mit 25:16 nach Hause und holten sich mit dem 3:0-Sieg die nächsten drei Punkte, über die sie sich natürlich freuten. Ihr Fazit: „Gegen die abwehrstarke Mannschaft aus Karben mussten wir um jeden Punkt hart kämpfen – am Ende können wir uns mit einem 3:0 glücklich schätzen.“ Der SSC steht nun weiter auf Platz zwei der Tabelle, knapp hinter dem nächsten Gegner der TG, dem USC Gießen.
TURNEN
Im Gau Platzierungen bestätigt, in der Landesliga V knapp am Finale vorbei
[22.09.2018]
Die Turnerinnen der TG Groß-Karben haben in diesem September schon zwei wichtige Wettkämpfe mit Erfolg hinter sich gebracht. In der zweiten und abschließenden Runde der Gaumannschaftsmeisterschaften in Florstadt schafften es alle Teams der Turngemeinde aufs Siegertreppchen und drei von ihnen konnten sich für die Bezirksmeisterschaften qualifizieren, die am nächsten Wochenende in Limburg stattfinden. Trainerin Anke Tena mit Blick auf diese Meisterschaften: „Natürlich drücken wir allen Teams die Daumen.“ Im zweiten Wettkampf der Landesliga V Nord schrammte das Karbener Team am 16.09. in Limburg äußerst knapp an der Qualifikation für das Finale vorbei, in dem jeweils vier Mannschaften aus den Landesligen Nord und Süd den Aufsteiger in die Landesliga IV ermitteln.
Bei den Gaumeisterschaften hatten sich die TGlerinnen schon in der ersten Runde am 18.08 gute Ausgangspositionen gesichert: in den Leistungsklassen 2 und 4, wo sie ohne Gegnerinnen antraten, automatisch die Spitzenpositionen, in der LK3 mit minimalem Vorsprung Rang zwei, in der Pflichtstufe P5 mit deutlicherem Vorsprung ebenfalls den zweiten Platz und bei den Jüngsten in der P4 Rang drei.
Diese Positionen konnten die jungen Turnerinnen am 08.09. mehr oder weniger bestätigen. Die Mannschaften in der LK 4 und in der LK 2 wurden jeweils konkurrenzlos Gaumeister. Beide Mannschaften sind damit automatisch für die Bezirksmeisterschaften qualifiziert. In der Pflichtstufe P5 traten insgesamt drei Teams an. Hier veränderte sich nichts gegenüber dem ersten Wettkampf: Die TG-Mannschaft belegte Platz zwei hinter Florstadt und vor dem KSV, konnte ihre Leistung in Punkten allerdings deutlich steigern. Diese Platzierung bedeutet ebenfalls die Qualifikation für die Bezirksmeisterschaften.
Die jüngsten Turnerinnen im Rahmenwettkampf in der P3/P4 konnten ihren dritten Platz hinter zwei starken Florstädter Teams behaupten und sich damit ihren Platz auf dem Treppchen sichern (Foto oben). In diesem Wettkampf ging es „nur“ um die Gaumeisterschaft, nicht um die Qualifikation für die Bezirksmeisterschaften.
Am spannendsten war der Wettkampf in der LK 3. Hier traten drei Teams gegeneinander an (Foto unten bei der Siegerehrung). Während Florstadt souverän in beiden Wettkämpfen Platz eins belegte, lag die TG-Mannschaft nach der ersten Runde mit nur vier Zehnteln Vorsprung vor Butzbach auf Platz zwei. Dies hätte die Qualifikation für die Bezirksmeisterschaften bedeutet. Offenbar wackelte die TG im zweiten Wettkampf einmal ein bisschen zu viel oder eine Fußspitze war nicht ausreichend gestreckt, so dass die Karbenerinnen letztlich mit insgesamt 0,35 Punkten Rückstand auf dem dritten Platz landeten und die Qualifikation denkbar knapp verpassten.
Spannung bis zur letzten Turnerin auch in der Landesliga V, in der das zweite Landesligateam der TG in dieser Saison sein Debüt gab. Das Team (Foto unten vorn rechts) turnte am 16.09. einen ganz starken Wettkampf und konnte seine Leistung deutlich steigern, so dass es diesmal auf dem vierten Platz landete. Das bedeutete in der Gesamtwertung ebenfalls Platz vier, nach Ligapunkten gleichauf mit dem TV Eschhofen III. Nun mussten die Gesamtpunkte entscheiden, und die sprachen leider für die Mädchen aus Eschhofen. Der Einzug ins Finale wurde also denkbar knapp verpasst, aber das Team konnte wertvolle erste Liga-Erfahrungen sammeln und sieht der nächsten Saison motiviert entgegen.
VOLLEYBALL
Auf nach Bad Vilbel!
[21.09.2018]
Morgen steht ein ganz besonderes Volleyballspiel an: das Fast-Lokal-Derby in Bad Vilbel gegen die zweite Mannschaft des dortigen SSC. Natürlich wollen die Volleyballerinnen der TG Groß-Karben, wie sie selbst schreiben, „den holprigen Start schon sehr bald überwinden und die ersten Punkte einheimsen“, aber gegen den Gegner aus der Nachbarstadt, der mit einem glatten Auswärtssieg in die Saison gestartet ist, wird das alles anderes als leicht. Andererseits hat Ende Oktober 2017 in einer ähnlichen Situation auch keiner damit gerechnet, dass die TG gegen den SSC punkten könnte, und reichte es mit einem tollen Auftritt (Foto unten) im Tiebreak sogar zum Sieg. Was der Gegner offenbar nicht vergessen hat, heißt es doch bei ihm auf facebook: „Wir erwarten eine starke Truppe aus Karben. Vergangene Saison verloren wir 2:3 in der eigenen Halle. Es wir auf alle Fälle wieder ein spannendes Derby!“
Die Voraussetzungen sind allerdings weniger günstig als vor elf Monaten. Damals konnte die TG immerhin elf Spielerinnen aufbieten, morgen werden es maximal neun sein. Susanne H. wird fehlen, und hinter dem Kommen von Gioia Frey steht noch ein Fragezeichen, aber Pakize Saglik, Julia Hinterthür und erstmals Janina Hecht werden dabei sein. Und für Letztere wird es in doppelter Hinsicht ein besonderes Match: das Punktspiel-Debüt im Karbener Trikot und dann gleich gegen ihr bisheriges Team.
Dieses Team kann nicht nur morgen aus dem Vollen schöpfen und trat selbst zuletzt in Kassel beim 3:0 über den TV Jahn mit zwölf Spielerinnen an. Insgesamt umfasst der Kader der zweiten Mannschaft des SSC sogar 19 Spielerinnen, darunter fünf Neuzugänge: Alicia Bender aus der eigenen Jugend, Kelly Santos von Eintracht Frankfurt sowie Marie Nerreter, Natascha Raisig und Deborah Rohr gleich drei Spielerinnen vom TV Bommersheim.
VOLLEYBALL
Lange auf Augenhöhe und doch 1:3 verloren
[16.09.2018]
Sieht man vom Anfang und Ende ab, haben die Volleyballerinnen der TG Groß-Karben heute Mittag im ersten Heimspiel der Saison der FSV Bergshausen gut Paroli geboten und Satz zwei sogar für sich entscheiden können. Auf Grund des früh verlorenen ersten Satzes und eines vierten Satzes, in dem nach der Hälfte der Faden riss, gingen sie am Ende jedoch mit einem 1:3 (14:25, 25:23, 23:25, 15:25) vom Platz. Nach dem ersten Spieltag finden sie sich damit in der Oberliga Hessen auf dem Platz wieder, auf dem sie die letzte Saison abgeschlossen hatten, nämlich dem siebten. Und am nächsten Samstag wartet bereits der nächste schwere Gegner auf sie, der Nachbar SSC Bad Vilbel 2, der den TV Jahn Kassel auswärts klar mit 3:0 bezwungen hat und in der Tabelle auf Platz zwei rangiert.
Wie schon im Laufe der Woche klar war, konnten die Karbenerinnen nur mit acht Spielerinnen antreten und brauchten schon im ersten Spiel die Hilfe von „Backup“ Helen Schäfer. Allerdings waren auch die Gäste mit lediglich acht Spielerinnen angereist. Insofern war der kleine Kader also kein Nachteil. Die „Elfen“ aus Nordhessen gingen hellwach ins Spiel und brachten die gastgebenden „Teufelinnen“ gleich mit ihren ersten Aufschlägen in Verlegenheit. Eh die sich versahen, lagen sie mit 0:5 zurück und mühten sich danach den ganzen Satz lang, wieder Anschluss zu finden. Beim Stand von 9:11 war der Gleichstand zum Greifen nah, aber bald darauf hieß es 9: 13 und wenig später sogar 11:18. Spätestens da war der Satz gelaufen. Bei 14:25 war dann wirklich Schluss.
In Satz zwei waren die TGlerinnen endlich auch auf Betriebstemperatur, starteten nun ihrerseits mit guten Aufschlägen und erarbeiteten sich eine 4:1-Führung. Die drei Punkte Vorsprung konnten sie jedoch nicht lange behaupten. Bei 9:9 hatte sich Bergshausen wieder herangearbeitet. Fortan führte mal das eine, mal das andere Team. Gleichstand bei 23:23, ein erfolgreicher Schmetterball von Susanne H., dann gelingt Elina Stelten fast ein Ass und ihr Team gewinnt diesen Satz mir 25:23.
Im dritten Satz ging es vom ersten Ballwechsel an ganz eng zu. Lange Zeit konnte sich keine der Mannschaften mehr als einen Punkt Vorsprung verschaffen. Als es dann doch mal drei Punkte wurden, etwa beim 17:14, als Gioia Frey, die wieder als Zuspielerin (Foto oben mit der Nr. 7) fungierte, eine Lücke in der gegnerischen Abwehr fand, war der Vorteil auf Karbener Seite. Aber die Freude war immer nur von kurzer Dauer. Bei 22:22 fast die gleiche Situation wie im Satz zuvor. Auszeit auf Seiten der Gäste. Die wirkt. 24:22 für Bergshausen. Auszeit bei den Gastgeberinnen. Die wirkt auch. Anschluss zum 23:24. Noch einmal Auszeit für die „Elfen“. Und diesmal haben sie das Glück auf ihrer Seite. Der nächste Karbener Aufschlag gerät zu lang und damit geht der Satz 23:25 verloren.
Das Karbener Team ließ sich jedoch nicht entmutigen, legte im vierten Satz los wie die Feuerwehr und schien zunächst auf dem direkten Weg in den Tiebreak. Beim Stand von 7:2 lag es erstmals im gesamten Spiel mit fünf Punkten in Front. Bergshausens neuer Trainer Thomas Willisch griff mit einer Auszeit ein und brachte sein Team damit zurück in die Spur. Bei 9:9 war der Rückstand aufgeholt, und nach dem 11:11 zog die FSV Schritt für Schritt davon. Die Spielerinnen aus Nordhessen wurden von einer Welle der Euphorie getragen, während auf Karbener Seite immer weniger zusammenlief. 15:25 und 1:3 nach Sätzen hieß die Quittung.
Trotz der Niederlage kein Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Zweieinhalb Sätze lang war dieses erste Spiel der Saison durchaus ein gutes Spiel – von beiden Seiten. Und die Karbener Fans wie die übrigen Zuschauer bekamen vor allem in den Sätzen drei und vier einige spektakuläre Ballwechsel zu sehen. Wenn es den TGlerinnen gelingt, am nächsten Samstag an ihre Leistung in den mittleren Sätzen anzuknüpfen, werden sie auch in Bad Vilbel ihre Chance haben.
VOLLEYBALL
Auf dem Sprung in die neue Saison
[14.09.2018]
Die Saison 2018/19 beginnt für die erste Damenmannschaft der TG Groß-Karben mit einem Heimspiel. Am Sonntag, dem 16. 09. 2018, empfangen sie zu ungewohnter Zeit, nämlich um 12.00 Uhr mittags, in der Großsporthalle der Kurt-Schumacher-Schule alte Bekannte aus Nordhessen, die 1. Damen der Freien Sportvereinigung Bergshausen, die sich selbst als „Elfen“ bezeichnen. Die beiden Teams, die sich schon aus Regionalligazeiten kennen, hatten sich in der Vorsaison beim Hinspiel in Karben ein packendes Match geliefert, das die TG nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2 für sich entscheiden konnte. Weniger gut lief es für die „Teufelinnen“ aus Karben im Rückspiel Mitte März 2018, als sie in Fuldabrück nur mit sieben Spielerinnen antreten konnten und 0:3 verloren. Am Ende der Spielzeit landete die FSV Bergshausen mit 39 Punkten auf Platz fünf, die TG mit 26 Punkten auf Platz sieben. Demnach müssten die Gäste für das Spiel am 16. 09. favorisiert sein, aber wie heißt es so schön: Neues Spiel, neues Glück!
Und die Voraussetzungen haben sich geändert, ob zum Guten oder Schlechten wird sich zeigen. Die Karbenerinnen hatten nach der Saison 2017/18 mehrere Abgänge zu verkraften. Bruna Tocantins de Lima, Tatjana Metz und Julia Stein sind aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr dabei. Tatjana Henkel, Ina R. und Helen Schäfer stehen nur noch im Notfall als Backup bereit. Neu hinzugekommen sind im Sommer Maja Leutar vom Regionalliga-Aufsteiger HTG Bad Homburg für den Mittelblock und Janina Hecht von der zweiten Mannschaft des SSC Bad Vilbel als Zuspielerin. Die beiden haben früher in Bad Vilbel schon in einer Mannschaft gespielt.
Maja Leutar sagt von sich: „Ich spiele seit über 20 Jahren leidenschaftlich Volleyball ... Angefangen in der Jugend in Frankfurt …Volleyball stellt für mich den perfekten Ausgleich zum Arbeitsalltag dar. Die Freude am Ball und noch wichtiger der Mannschaftszusammenhalt und Spaß bringen den gewissen Spirit mit. Der Weg zur TG Groß-Karben führte mich über einige Spielerinnen, die ich sehr gut aus Frankfurter Zeiten kenne. Beim ersten Probetraining bereits habe ich gespürt, dass das Klima zwischen dem Trainer, der Mannschaft und mir stimmt ;) Die lockere, aber dennoch ehrgeizige Einstellung zum Sport, der warmherzige Empfang und die nahtlose Eingliederung ins Team haben sehr schnell zu der Entscheidung geführt. Nun freue ich mich auf eine spannende Saison mit der tollen Mädelstruppe und Thomas.“
Auch Janina Hecht spielt schon lange Volleyball. Angefangen hat sie im Alter von sieben Jahren bei ihrem „Dorfverein“ TSV Egestorf. Der Weg in diesem gar nicht so kleinen Verein aus einem Stadtteil von Barsinghausen am Rande des Deister führte sie von der E-Jugend bis zur Bezirksklasse. „Mit 18 bin ich dann in die Großstadt erst zum SC Langenhagen und dann zur VSG Hannover (erst Verbandsliga, dann Oberliga) gewechselt. Während meiner Ausbildung habe ich noch bei der Lübecker TS gespielt. Nach der Ausbildung bin ich nach Frankfurt gekommen.“
Berufsbedingt zog Janina Hecht nach Mörfelden und spielte dort auch eine Saison lang. „Da ich aber wieder Oberliga spielen wollte, bin ich dann zur HTG Bad Homburg gewechselt.“ Von dort führte ihr Weg über die FTG Frankfurt zum SSC Bad Vilbel. An ihre neuen Mitspielerinnen gerichtet meint sie: „Da hat es mir nicht mehr gefallen, und jetzt bin ich bei euch. Volleyball mag ich am liebsten, weil es ein Teamsport ist, der technisch sehr anspruchsvoll ist und man sich immer weiter verbessern kann. Und zu euch bin ich gewechselt, weil ich mich direkt wohl und aufgenommen gefühlt habe und ich das Gefühl hatte, vom Trainer viel lernen zu können.“
Auf der facebook-Seite der TG-Damen wurden die neuen Mannschaftskameradinnen freudig begrüßt: „Nicht zuletzt durch ihre positiven Ausstrahlungen und ihr Können auf dem Spielfeld wurde den Neulingen die TG-Tauglichkeit ohne Einschränkungen attestiert.“ Und auch der TG-Trainer verspricht sich von neuen Spielerinnen eine wichtige Verstärkung nach den Abgängen.
Veränderungen gab es auch in Nordhessen, bei der FSV Bergshausen allerdings nicht so dramatische wie bei der TG Wehlheiden und dem TV Jahn Kassel, die beide ihre jeweils erste Mannschaft verloren. In Bergshausen war die gravierendste Veränderung das Ausscheiden von Trainer Thorsten Vockenroth. Aber schon im Juli konnte die HNA melden: „Einen neuen Trainer haben die Bergshäuserinnen mit dem 43-jährigen Thomas Willisch gefunden. Allerdings suchen sie derzeit noch nach Verstärkung auf der Mitteposition. ‚Wir sind alle motiviert, kommende Saison oben mitzuspielen‘, erklärt Mittelblockerin Lisa Reißig.“ Thomas Willisch ist zugleich Spieler der ersten Herrenmannschaft in Bergshausen, mutet sich also eine Doppelbelastung zu.
Ende August hieß es auf der facebook-Seite der „Elfen“, die „Teufelinnen“ seien einer ihrer Lieblingsgegner: „Die Matches gegen die Groß-Karbenerinnen waren stets geprägt von Leidenschaft, Ehrgeiz und vor allem eins: Einer phänomenalen Stimmung der Fans in den Hallen! Es wird wie so oft zum Saisonauftakt erst einmal ein Herantasten sein, um herauszufinden, wo man spielerisch steht – spannend wird es allemal!“
Die Karbenerinnen nahmen im Rahmen ihrer Saisonvorbereitung an einem Turnier teil und absolvierten kürzlich noch ein Trainingsspiel gegen den Ligakonkurrenten TSV Hanau, das sie allerdings verloren. Angesichts des kleinen Kaders, den er aufbieten konnte, war ihr Trainer jedoch mit den Ergebnissen zufrieden. Ohnehin ist damit zu rechnen, dass der Saisonstart etwas holperig verlaufen wird, da die Mannschaft sich in der neuen Formation noch finden muss und in den ersten Spielen nur ein sehr kleiner Kader zur Verfügung steht. Die Unterstützung der Fans wird wieder sehr wichtig sein für das Team. In einer Spielklasse, in der fast jeder jeden schlagen kann, wird vieles auch von der Tagesform abhängen. Der Saisonstart steht in dieser Hinsicht nicht unter den besten Vorzeichen, da die TG „ohne Drei“ antreten muss. Aus unterschiedlichen Gründen werden Janina Hecht, Julia Hinterthür und Pakize Saglik am Sonntag nicht dabei sein können.
RINGTENNIS
Silberne Ehrennadel des HTV für Ulrich Bick
[12.09.2018]
Im Trubel der Berichterstattung zu den Deutschen Meisterschaften im Ringtennis wäre eine Neuigkeit fast untergegangen. Bei der „Players Night“ am Samstag wurde dem Organisator der Meisterschaften und Abteilungsleiter Turnspiele der TG Ulrich Bick (Foto unten bei der Eröffnung der Meisterschaften) die Silberne Ehrennadel des Hessischen Turnverbandes (HTV) verliehen. Die Ehrung nahm der Landesfachwart Ringtennis, Walter Amon, vor.
Zur Begründung wurde auf das langjährige, höchst erfolgreiche Engagement von Ulrich Bick in seinem Verein und im Verband verwiesen. Bick, seit 1990 Mitglied der TG Groß-Karben, hat vor 20 Jahren Ringtennis in seinem Verein eingeführt und aus dem anfänglichen „Familienunternehmen“ Bick & Heppner eine immer größer werdende Ringtennisgruppe gemacht, die seit Jahren vor allem mit ihrer Nachwuchsarbeit beeindruckt, was nicht zuletzt seit 2002 jedes Jahr beim „Karbener Märzenbecher“, dem bundesweit größten Turnier für den Ringtennisnachwuchs, sichtbar wird.
Und das ist nicht das einzige Turnier, in dessen Impressum stehen müsste „Organisiert von Ulrich Bick“. Dazu gehören auch Deutsche Meisterschaften in Karben, erstmals 2008 und jetzt wieder 2018, in kürzeren Abständen Süddeutsche Meisterschaften und alle drei Jahre die Hessischen Meisterschaften. Außerdem hat er bei jeder Gelegenheit Werbung für seine Sportart gemacht, etwa indem er Karbens Bürgermeister Guido Rahn zum Probetraining eingeladen oder Ringtennis bei Landeskinderturnfesten vorgestellt hat. Als Organisator ist Ulrich Bick auch sonst im Verein, wo er seit 2006 als Abteilungsleiter Turnspiele fungiert, und im Verband, in dem er seit über zehn Jahren als Materialwart agiert, gefragt. All das hindert „den Ulli“ nicht, weiter als Spieler aktiv zu sein und seiner Gruppe jede Woche als Ansprechpartner und Übungsleiter zur Verfügung zu stehen. Verein und Verband können sich glücklich schätzen, einen so engagierten Mitstreiter in ihren Reihen zu haben.
RINGTENNIS
Siegreiche Weltmeister und drei Mal Gold für die TG
[08.09.2018]
Fünf Wochen nach ihrem Triumph bei den Weltmeisterschaften in Minsk waren Nicole Brose (TV Heddesdorf) und Fabian Ziegler (ESG Karlsruhe) am Samstag auch bei den Deutschen Meisterschaften in Karben nicht zu schlagen und verteidigten ihre Titel im Einzel. Beide holten jeweils auch noch ein zweites Mal Gold im alternierenden Doppel nach WTF-System, Nicole Brose zusammen Raba Marquardt und Fabian Ziegler gemeinsam mit Bundestrainer Jürgen Öttel. Das Team Ziegler/Öttel gewann am letzten Wettkampftag auch im klassischen Doppel, und Brose/Marquardt wurden in dieser Disziplin Zweite. Zwei Goldmedaillen erspielte sich Henrike Jansen vom Gastgeber TG Groß-Karben. Sie siegte im Einzel der Jugend 11–14 und zusammen mit ihrem Vereinskameraden Carl Seelisch im Mixed dieser Altersgruppe. Und das war noch nicht alles. Im Alternierenden wie im klassischen Doppel reichte es für sie zusammen mit Sarah Engelken (Foto unten links) außerdem jeweils zu einer Silbermedaille. Oliver Elsner und Jonas Kruse (Foto unten links) sorgten im Doppel der Jugend 15–18 für das dritte Karbener Gold.
Carl Seelisch stand zwei weitere Male auf dem Siegertreppchen: im Einzel seiner Altersklasse als Dritter und zusammen mit Hannes Bertelsmann im männlichen Doppel WTF-System als Zweiter. In dieser Disziplin ging der dritte Platz an Vincent Grunenberg und Malte Jansen von der TG, und Jannek Breiksch und Amon Steinert landeten auf Platz sechs. Eine weitere Silbermedaille für die Gastgeber holten Nicola Elsner und DM-Organisator Ulrich Bick im Mixed der über 50-Jährigen. Ihre zweite Silbermedaille gewann Nicola Elsner, im Einzel am Ende auf Platz drei, zusammen mit Sabine Jansen im Doppel 40. Die ganze Klasse seiner älteren Kollegen aus der Nationalmannschaft bekam der Karbener Teamweltmeister Hendrik Freitag zu spüren. Nach hartem Kampf unterlag er im Viertelfinale des Herreneinzels dem späteren Dritten Alexej Ermak knapp mit 33:36 und musste sich am Ende mit Platz sechs begnügen. Das war auch die Platzierung von Vincent Grunenberg im Einzel der Jugend 11–14 und von Ulrich Bick im Einzel 50. Stark zeigte sich der Karbener Nachwuchs nicht zuletzt im Doppel der männlichen Jugend 11–14: auf Platz drei Daniel Jeddi Gonzalez und Malte Jansen, auf Platz vier Hannes Bertelsmann und Carl Seelisch und auf Platz fünf Jannek Breiksch und Amon Steinert.
Jenseits der sportlichen Erfolge bewährte sich die TG Groß-Karben bei dieser Veranstaltung von Freitag bis Sonntag auch wieder als wohl organisierter Gastgeber. Hilfreiche Geister aus allen Abteilungen des Vereins sorgten nicht nur für einen reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe, sondern auch der Rahmenveranstaltungen, also des Empfangs und der Ehrung der Weltmeister von Minsk am Freitagabend mit Staatsministerin Lucia Puttrich – in Vertretung des Schirmherrn Ministerpräsident Volker Bouffier – und Karbens Bürgermeister Guido Rahn sowie der „Players Night“ am Samstag.
Der Präsident des Hessischen Turnverbands, Landtagspräsident Norbert Kartmann (Foto oben dritter von links), der am Sonntag zusammen mit Hendrik Freitag bzw. dem künftigen Bundestrainer Timo Hufnagel und dem TG-Vorsitzenden Martin Menn die Siegerehrungen vornahm, zeigte sich denn auch am Sonntagmittag nach Abschluss der Wettkämpfe beeindruckt von der Atmosphäre im Stadion an der Waldhohl und den Leistungen der Sportler. Nach den Siegerehrungen bedankte sich Organisator Ulrich Bick noch einmal bei seiner Ringtennisgruppe und allen Helfern aus dem Verein (Foto unten). Dann erklärte der Vorsitzende des Technischen Komitees Ringtennis Axel Runkel die Meisterschaften für beendet, nicht ohne seinertseits den Gastgebern für drei tolle Tage in Karben zu danken. Und selbst das Karbener Wetter spielte die meiste Zeit mit, am Samstag und Sonntag mit blauem Himmel und Sonnenschein.
RINGTENNIS
Weitere Medaillen für die Weltmeister
[08.09.2018]
Nach den zahlreichen Gold-, Silber- und Bronzemedaillen bei den Weltmeisterschaften in Minsk erhielten die Mitglieder der Ringtennis- Nationalmannschaft – unter ihnen Hendrik Freitag von der TG Groß-Karben – gestern Abend in der Sporthalle am Park noch eine weitere Medaille: die Carl-Schumann-Medaille, die der Deutsche Turner-Bund (DTB) an DTB-Sportler verleiht, die bei Welt- und Europa-Meisterschaften sowie Olympischen Spielen die Plätze eins bis drei errungen haben. Namensgeber ist die Turnlegende Carl Schumann, der bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 in Athen viermal Gold im Turnen und Ringen gewonnen hat.
Ausgezeichnet wurden die fast komplett anwesende deutsche WM-Mannschaft und ihr Betreuerteam im Rahmen des Empfangs zu den 71. Deutschen Meisterschaften von DTB-Vorstandsmitglied Schulsport Axel Friese mit Unterstützung der Hessischen Staatsministerin Lucia Puttrich, die den Schirmherrn der Meisterschaften, Ministerpräsident Volker Bouffier vertrat, und Karbens Bürgermeister Guido Rahn. Ausgerichtet hatte den Empfang mit Unterstützung der Stadt die Turngemeinde Groß-Karben. Für den feierlichen Rahmen sorgte die musikalische Begleitung im Big Band-Stil mit DM-Organisator Ulrich Bick am Saxophon (Foto unten hinten in der Mitte). Und natürlich gab es Häppchen und Getränke.
Nach einer kurzen Einleitung durch den TG-Vorsitzenden Martin Menn ging zunächst Staatsministerin Puttrich ans Rednerpult, fand viele lobende Wort für die Sportler und die Ehrenamtlichen im Hintergrund und überreichte Martin Menn einen Zuschuss der Landesregierung (Foto unten).
Anschließend sprach Bürgermeister Rahn über sein persönliches Verhältnis zum Ringtennis – er hat bei der TG schon einmal ein Probetraining absolviert – und ließ nebenher fallen, dass natürlich auch die Stadt die Meisterschaften finanziell unterstützt habe. Außerdem kam er auf die fehlenden Hallenkapazitäten in Karben zu sprechen und sagte, Stadt und Kreis seien dabei, die notwendigen Erweiterungen zu planen. Ganz besonders bedankte er sich bei Ulrich Bick und Hendrik Freitag für den Aufbau und die Entwicklung der örtlichen Ringtennisgruppe (Foto unten).
Kurz meldete sich auch Stadtverordnetenvorsteherin Ingrid Lenz zu Wort und übergab dem TG-Vorsitzenden ebenfalls eine kleine Spende. Da konnte der letzte Redner des Abends, der Vorsitzende des Technischen Komitees Ringtennis Axel Runkel (Foto unten links mit Martin Menn), nicht zurückstehen und erfreute Martin Menn mit einer ganzen Rolle gelber Ringtennis-Ringe. Runkel, am 07.08. in Minsk einstimmig zum neuen Präsidenten der World Tenniquoits Federation gewählt, wies wie fast alle Redner vor ihm darauf hin, dass er selten so viele Weltmeister in einem Raum gesehen habe, und bedankte sich bei der TG für die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften.
RINGTENNIS
Die Ringe fliegen
[07.09.2018]
Seit 10.30 Uhr heute Morgen fliegen die Ringe bei den 71. Deutschen Meisterschaften im Ringtennis im Karbener Stadion an der Waldhohl (Foto unten). 182 Spieler aus 18 Vereinen und 8 Landesturnverbänden haben dafür gemeldet. Die Top-5-Vereine sind: die SKG Roßdorf mit 32, die RTG Weidenau mit 30, der TV Kieselbronn mit 19, der Ausrichter TG Groß-Karben mit16 und der TV Rübenach mit 15 gemeldeten Teilnehmern. Der Spielplan, akribisch ausgearbeitet vom Beauftragten für Wettkampfwesen Julian Sauck, sieht bis Sonntag 555 Spiele in 52 Runden auf bis zu 16 Feldern vor. In 36 Disziplinen in sechs Altersklassen geht es um Gold, Silber und Bronze. 14 Titel werden in den Nachwuchsklassen Jugend U14 und Jugend U18 vergeben. In der Meisterklasse sind bei den sieben Entscheidungen 13 der 14 deutschen WM-2018-Spieler am Start. In den drei Altersklassen (Ü30, Ü40 und Ü50) werden Deutsche Seniorenmeister-Titel ausgespielt.
Bevor die Wettkämpfe bei zunächst durchwachsenem, später sonnigen Wetter begannen, liefen die Spielerinnen und Spieler aus den teilnehmenden Vereinen ein und wurden feierlich begrüßt, zunächst von Martin Menn, dem Vorsitzenden der TG Groß-Karben, die diese Meisterschaften zum zweiten Mal nach 2008 ausrichtet, dann vom Landrat des Wetteraukreises, Jan Weckler (Foto unten), der freimütig bekannte, dass er erst mit der Einladung zu diesem Ereignis erfahren hat, was Ringtennis eigentlich ist.
Anschließend ergriff Ulrich Bick, Leiter der Abteilung Turnspiele bei der TG und Organisator der Veranstaltung, das Wort und verteilte rote Hüte mit dem Logo der Meisterschaften auf dem Hutband, nicht einfach so zum Spaß, sondern als Dank an all jene die sich einen Hut aufgesetzt, Verantwortung übernommen und zur Organisation der Meisterschaften beigetragen haben. Einen Hut erhielt auch Julian Sauck (Foto unten) – mit der Aufforderung, dafür einen Kopf zu suchen, der die Organisation der nächsten Meisterschaften 2019 übernimmt.
Schließlich richteten auch der Landesfachwart des Hessischen Turnverbands Walter Amon und der Vorsitzende des Technischen Komitees Ringtennis Axel Runkel noch ein paar Worte an die versammelten Athleten. Beide fassten sich kurz, denn Walter Amon meinte: „Ich bin Sportler, ich will spielen.“ Gespielt wurde denn auch, zunächst zum Aufwärmen, dann mit allem Ernst im Wettkampf.
Auch wenn das Wetter in der Wetterau um die Mittagszeit nicht ganz den optimistischen Prognosen entsprach, eine Schlammschlacht wie im letzten Jahr wird es nicht geben, denn die Spielfelder sind auf der Tartan-Laufbahn des Stadions an der Waldhohl aufgebaut. Allerdings können der Kunststoff-Bodenbelag und auch die Linien schnell rutschig werden, wenn es regnet. Die Spielfeldlinien wurden übrigens per Druckluft mit 32-mm-Klammern in den Boden getackert. Sprühfarbe zur Markierung der Spielfelder wurde von der Stadt nicht genehmigt, dafür aber die Klammern: Die Leichtathleten laufen schließlich auch mit Spikes über die Laufbahn, das schadet dem Boden nicht.
RINGTENNIS
Die Welt-Elite in Karben
[03.09.2018]
Was auf den ersten Blick verblüffend wirkt, ist beim Ringtennis Realität: Die Welt-Elite in dieser Sportart kommt aus Deutschland, hat kürzlich bei den Weltmeisterschaften in Minsk alle Titel abgeräumt und tritt vom 07. bis 09.09. im Karbener Stadion an der Waldhohl zu den nationalen Titelkämpfen an. Ausrichter der Deutschen Meisterschaften ist zum zweiten Mal nach 2008 die TG Groß-Karben 1891 e.V. Sie erwartet zu der Großveranstaltung am nächsten Wochenende mehr als 180 Ringtennisspielerinnen und -spieler aller Altersgruppen aus ganz Deutschland, von denen mehr als 110 in Karben übernachten werden.
Für den ausrichtenden Verein ein Großprojekt besonderen Ausmaßes unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, zumal nicht nur die Wettkämpfe im Stadion organisiert werden müssen, sondern auch die Rahmenveranstaltungen. Und nicht nur das. Die Ringtennisgruppe der TG um den Abteilungsleiter Ulrich Bick und den Team-Weltmeister Hendrik Freitag will auch aktiv ins Wettkampfgeschehen eingreifen und rechnet sich vor allem bei den jüngeren Altersgruppen gute Chancen aus, kann sich also nicht nur um die Betreuung und Bewirtung ihrer Gäste kümmern. Sie erhält daher starke Unterstützung aus allen anderen Abteilungen der Turngemeinde.
Um 9.45 Uhr am Freitag geht es los. Landrat Jan Weckler wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Gäste begrüßen, bevor der Spielbetrieb mit den Mixed-Wettkämpfen beginnt. Am Nachmittag finden die Wettbewerbe im Doppel statt. Anschließend die ersten Siegerehrungen. Am Abend ein Empfang mit Staatsministerin Lucia Puttrich und Bürgermeister Guido Rahn in der Sporthalle am Park. Danach noch ein Imbiss vor der TG-Halle.
Der Samstag steht von 9.00 bis 18.00 Uhr ganz im Zeichen der Einzelwettbewerbe und klingt ab 19.00 Uhr aus mit der „Players Night“, wieder in der Sporthalle am Park und im Zelt davor. Dazu gibt es ein großes Büfett und Musik.
Am Sonntag dauert der Spielbetrieb im Stadion von 9.00 bis etwa 13.00 Uhr. Danach sind die letzten Siegerehrungen angesetzt sowie die Verabschiedung mit dem Präsidenten des Hessischen Turnverbands und des Hessischen Landtags Norbert Kartmann.
RINGTENNIS
Karbener Nachwuchs erfolgreich beim 14. Kids-Cup Hessen
[27.08.2018]
Zwei Wochen vor den Deutschen Meisterschaften hat die TG Groß Karben ungeplant auch noch den Kids-Cup Hessen ausgerichtet, ein Nachwuchsturnier auf Landesebene für Kinder im Alter von bis zu zwölf Jahren. Die Austragung wurde kurzfristig nach Karben verlegt, weil es für die große Anzahl der Karbener Kinder, die teilnehmen wollten, nicht genügend Fahrgelegenheiten nach Roßdorf gab, wo der Wettbewerb ursprünglich stattfinden sollte. So erklärten sich die Sportfreunde aus Roßdorf gerne bereit, mit ihren fünf Teilnehmern nach Karben zu kommen. Organisator Ulrich Bick: „Die Umwelt freut sich über 500 nicht gefahrene Kilometer.“
Insgesamt starteten 14 Kinder, 7 Mädchen und 7 Jungen, auf dem frisch präparierten Ringtennisfeld an der TG-Halle. Nach Vorrunden und Endrunden standen Karbener Kinder ganz oben auf der Siegertreppe: Bei den Mädchen gewann souverän Sarah Engelken den Wettbewerb vor Amalia Thiem (beide TG) und Maja Hermann aus Roßdorf. Weitere Karbener Spielerinnen kamen auf die Plätze vier (Nino Mager) und sechs (Nele Breiksch).
Den Karbener Jungs (Foto oben v.l.n.r.: Amon Steinert, Jannek Breiksch, Tom und Jan Auerbach) gelang es, die ersten vier Plätze zu belegen: 1. Jannek Breiksch, 2. Amon Steinert, 3. Tom Auerbach und 4. Jan Auerbach.
Von den erfolgreichen Karbener Kindern nehmen Sarah Engelken, Jannek Breiksch und Amon Steinert in diesem Jahr bereits an den Deutschen Meisterschaften teil, die von der TG Groß-Karben vom 07. bis 09.09. im Stadion an der Waldhohl ausgerichtet werden.
LAUFEN
Gundolf Dunkel Erster in seiner Altersklasse beim Karbener Stadtlauf
[18.08.2018]
Drei Läufer der TG-Groß-Karben haben sich am 12. 08. 2018 am 29. Karbener Stadtlauf beteiligt, der alljährlich vom KSV Karbener Sportverein 1890 e.V. veranstaltet wird. Besonders erfolgreich war dabei Gundolf Dunkel, der sich auf die Halbmarathon-Strecke wagte und nach 2:18:25 Stunden ins Ziel kam. Das bedeutete Platz eins in seiner Altersklasse M70 und Platz 109 unter den insgesamt 112 Teilnehmern, die durchhielten.
Nicht ganz so lange unterwegs waren Volker Heidrich und Oliver Feyl (Foto oben links bzw. rechts bei der zweiten Runde), denn sie hatten sich „nur“ die 10-Kilometer-Strecke vorgenommen. Volker Heidrich brauchte für diese Distanz weniger als eine Stunde, genau 56:22 Min., und landete damit in der Altersklasse M65 auf dem zweiten Platz bzw. unter den insgesamt knapp 100 Teilnehmern, die ins Ziel kamen, auf Platz 82. Oliver Feyl, für den der Stadtlauf der erste Wettkampf überhaupt war, traf sogar sechs Sekunden früher im Ziel ein und belegte damit in der Gesamtwertung Platz 81. In seiner Altersklasse M45 war dies immerhin der 14. Platz.
RINGTENNIS
Ein Weltmeister aus Karben
[10.08.2018]
Die TG Groß-Karben hat heute den ersten Weltmeister aus ihren Reihen begrüßt. Hendrik Freitag ist aus Minsk zurückgekehrt. Dort hat er am Mittwoch mit der Deutschen Nationalmannschaft bei den Ringo- und Ringtennisweltmeisterschaften im Team-Wettbewerb den Titel gewonnen. Der bislang größte Erfolg in einer Karriere, die längst noch nicht ihren Gipfel erreicht hat. Und ein Erfolg natürlich auch für seinen Trainer Ulrich Bick, der das Nachwuchstalent erkannt, seit Jahren gefördert und am Nachmittag freudestrahlend auf dem Frankfurter Flughafen empfangen hat.
Der Stern ging schon 2008 auf, als Hendrik Freitag (Foto oben rechts an der Fahne) bei den deutschen Meisterschaften in Karben den Gästen in einem Einlagespiel die erfolgreiche Nachwuchsarbeit seines Vereins demonstrierte. Seither hat er alle Schüler- und Jugendklassen durchlaufen und in jeder Altersklasse Titel gesammelt. Das begann bereits 2011, als er gemeinsam mit Simona Wolf im Mixed seiner Altersklasse erstmals Deutscher Meister wurde. Der nächste große Schritt war 2014 die Berufung in den nationalen B-Kader.
In den Jahren danach gehörte Hendrik Freitag nicht nur selbst zum Ringtennisnachwuchs der TG, sondern kümmerte sich zunehmend auch um das Training der Jüngeren und machte an der örtlichen Kurt-Schumacher-Schule Werbung für seinen Sport. 2015/16 ließ er sich zum Trainer ausbilden und erhielt Ende Januar 2016 mit nicht einmal 18 Jahren die Lizenz als Trainer C/Leistungssport Ringtennis. Auch im Verband engagiert er sich und organisierte 2017 in seiner Funktion als Bundesjugendfachwart erstmals ein Trainingscamp in Karben mit 64 jugendlichen Teilnehmern und sechs namhaften Trainern aus der ganzen Bunderepublik.
Neben diesen Aktivitäten vernachlässigte der Nachwuchsstar nicht das eigene Training und beeindruckte mit seinen Leistungen Bundestrainer Thomas Bleile und sein Team so sehr, dass er am Rande der letzten Deutschen Meisterschaften in den 16-erKader für die WM in Minsk berufen wurde. Spätestens da zeichnete sich die Chance, Weltmeister zu werden, am Horizont ab, denn die Deutschen Teams hatten schon bei den vorherigen Weltmeisterschaften Gold geholt.
Dieses Jahr beließen sie es nicht bei Team-Gold, sondern setzten sich in Minsk auch in allen anderen fünf Ringtenniswettkämpfen durch. Zum Weltmeister im Herren-Einzel kürte sich Fabian Ziegler gefolgt von vier weiteren Deutschen auf den Plätzen zwei bis fünf. Das Damen-Einzel entschied Nicole Brose im Endspiel gegen ihre Mannschaftskameradin Naëmi Singrün für sich. Auf Platz drei landete Valerie Häßlich. Auch in den Doppelkonkurrenzen lagen am Ende die Deutschen Teams vorn und holten Gold und Silber. Der Titel bei den Herren ging an Alexej Ermak und Timo Hufnagel, bei den Damen an Naëmi Singrün und Nicole Brose. Im Mixed gewannen Timo Hufnagel und Michaela Güthling gegen Maximilian Speicher und Tatjana Schutte.
Die WM war für die TG Groß-Karben nicht der letzte Ringtennis-Höhepunkt des Jahres. Der folgt erst Anfang September, wenn vom 07. bis 09. 09. in Karben die 71. Deutschen Meisterschaften stattfinden – unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier. Die Vorbereitungen dafür laufen inzwischen auf Hochtouren Foto oben: Hendrik Freitag und Ulrich Bick vor dem Werbebanner), und der Verein freut sich schon jetzt darauf, die deutschen Medaillengewinner aus Minsk im Stadion an der Waldhohl empfangen zu dürfen.
RINGTENNIS
Von Kieselbronn nach Karben
[23.06.2018]
Bei den Süddeutschen Meisterschaften, die am Wochenende 16./17.06.2018 in Kieselbronn stattfanden und gleichzeitig die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften Anfang September in Karben darstellten, zeigte sich die Ringtennisgruppe der TG Groß-Karben mal wieder von ihrer besten Seite. Am Ende der Wettkämpfe, an denen rund 100 Spielerinnen und Spieler teilnahmen, standen für sie vier erste, sieben zweite und vier dritte Plätze zu Buche. Erfolgreichstes Mitglied der Karbener Delegation war diesmal Henrike Jansen, die nicht nur im Einzel der weiblichen Jugend 11–14 siegte, sondern zusammen mit Sarah Engelken auch noch Silber im Doppel und im Doppel nach dem WTF-System sowie zusammen mit Carl Seelisch auch im Mixed ihrer Altersklasse holte.
Die weiteren Goldmedaillen für die TG holten Vincent Grunenberg (Foto oben) im Einzel der Jugend 11–14, Samuel Jansen und Jonas Kruse im Doppel der Jugend 15–18 sowie Ulrich Bick und Nicola Elsner im Mixed 50. Die vier weiteren zweiten Plätze belegten Nicola Elsner im Fraueneinzel 40, Hannes Bertelsmann und Carl Seelisch im Doppel und im Doppel nach WTF-System 11–14 sowie Sabine Jansen und Nicola Elsner im Frauendoppel 40. Dritte Plätze holten Carl Seelisch im Jugendeinzel 11–14, Wolfhardt Breiksch im Männereinzel 40, Ulrich Bick im Männereinzel 50, Malte Jansen und Bennet Marx im Doppel 11–14 sowie Vincent Grunenberg und Malte Jansen im Doppel nach WTF-System in dieser Altersklasse.
Jenseits der Plätze auf dem Siegerpodest erreichten die Karbener weitere hervorragende Platzierungen, etwa Hendrik Freitag (Foto oben) als Vierter im Männereinzel. Ebenfalls auf vierten Plätzen landeten Malte Jansen im Jugendeinzel 11–14 sowie Amon Steinert und Jannek Breiksch im normalen und im WTF-Doppel dieser Altersklasse. Insgesamt ist damit der Plan von Abteilungsleiter Ulrich Bick aufgegangen, möglichst viele Spielerinnen und Spieler seines Vereins für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren, die vom 07. bis 09.09. im Karbener Stadion an der Waldhohl ausgetragen und von der TG Groß-Karben ausgerichtet werden.
BADMINTON
Gute Platzierungen beim Wetterau-Cup
[18.06.2018]
Einen zweiten und einen dritten Platz holten sich die Badmintonspielerinnen und -spieler der TG Groß-Karben am Wochenende beim Wetterau-Cup 2018 der TG Friedberg. Im Mixed-Wettbewerb der Hobby-Spieler wurden Victoria Woelffel und Linus Gottwald Zweite (Foto unten links bei der Siegerehrung). Zusammen mit Silvia Eckert belegte Victoria Woelffel zudem im Damendoppel Platz drei. Silvia Eckert und Holger Heerlein schafften es im Mixed zwar bis ins Viertelfinale, sind dort aber ausgeschieden.
DORFFEST
ZUMBA-Tänzerinnen und Turnerinnen heizen die Stimmung an
[17.06.2018]
Mehr als eine Stunde lang bestimmte die TG Groß-Karben heute Mittag das Programm des Groß-Kärber Dorffests. Etwas früher als geplant kamen die ZUMBA-Gruppen des Vereins auf die Bühne gegenüber dem Kreuzgassbrunnen, erst die allerjüngsten Tänzerinnen, dann die etwas älteren und schließlich die Erwachsenen (Foto unten).
Viele im Publikum bewegten sich im Rhythmus der Musik mit und klatschen Beifall. Danach wandten sich die Blicke der Zuschauer nach links, wo die Air-Track-Bahn abgedeckt wurde und nach einer kleinen Panne mit der Musik endlich die Wettkampfturnerinnen in Aktion treten konnten. Und das taten sie dann mit all ihrem Können, akrobatischen wie amüsanten Einlagen (Foto unten).
Besonders die kleinsten Festgäste, die sich direkt vor die Bahn gehockt hatten, schauten begeistert zu. Bei bestem Feierwetter – auch am Samstag schon – ein gelungenes Fest und tolle Beiträge der Turngemeinde, die auch an einem eigenen Stand Cocktails servierte (Foto unten).
FITNESS & GESUNDHEIT
Zwischen Schlaflosigkeit und Tagesmüdigkeit
[14.06.2018]
Nach einem stressigen Tag im Bett liegen und nicht einschlafen können. Nach einer zu kurzen Nacht sich müde durch den Tag schleppen. Das kennt wohl jeder, und das hat zunächst nicht unbedingt etwas mit Krankheit zu tun. Wenn sich allerdings die Symptome häufen und man womöglich bei Rot an der Ampel einschläft, ist das eine andere Geschichte. Ein kundiger Professor und ein hellwaches Publikum, das vor allem nach dem Vortrag viele Fragen stellte, beschäftigten sich am Dienstagabend beim 16. Vortrag im Gesundheitsforum der TG Groß-Karben „Wissen, was hilft“ mit dem Thema Schlaf in all seinen Fassetten.
„Von Bluthochdruck bis Depression – die Bedeutung der Schlafmedizin“ lautete der offizielle Titel des Vortrags von Prof. Dr. med. Robert Voswinckel (Foto oben), Facharzt für Pneumologie, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin im Bürgerhospital Friedberg, in der Sporthalle am Park, zu dem sich mehr als 60 Zuhörer eingefunden hatten. Nach einer kurzen Begrüßung durch den TG-Vorsitzenden Martin Menn stellte sich der Referent zunächst selbst vor und kam dann rasch zum Thema. Dabei ging es anfangs gar nicht um Krankheit, sondern um die Erläuterung, was die Funktion des Schlafs ist und wie bei einem gesunden Menschen der Nachtschlaf abläuft. Die Schlafmedizin unterscheidet hier verschiedene Zeitphasen wie „Gesamtbettzeit“, „Einschlaflatenz“, „Wachliegezeit“ und „Gesamtschlafzeit“. Die eigentliche Schlafzeit kennt unterschiedliche Schlafstadien wie den REM-Schlaf – REM steht für rapid eye movements –, in dem Menschen träumen und der Körper praktisch gelähmt ist, damit er die im Traum erlebten Bewegungen nicht nachvollzieht. Ist diese Funktion gestört, kommt es zu Phänomenen wie dem Schlafwandeln.
Auch wenn das Wissen über die Bedeutung des Schlafs begrenzt ist, gilt der nächtliche „Kernschlaf“, der aus mindestens zwei bis drei REM- und Non-REM-Phasen besteht, als „für den Menschen essenziell“, wie es in der Powerpoint-Präsentation des Referenten hieß. „Totaler Schlafentzug über längere Zeit führt zum Tod bei Mensch und Tier.“ Allerding ziehe ein Entzug der letzten drei Schlafstunden („Füllschlaf“) nur kaum merkbare Störungen nach sich.
Nach den grundsätzlichen Erläuterungen ging es dann um Schlafstörungen, etwa um Insomnie, wie der Fachbegriff für mangelnden bzw. ungenügend erholsamen Schlaf lautet, und um die Möglichkeiten, solche Störungen zu therapieren. Als Basismaßnahmen empfahl Prof. Voswinckel zunächst, auf die Schlafhygiene zu achten, also beispielsweise am Abend keine großen Mahlzeiten zu sich zu nehmen oder nicht länger im Bett zu liegen ohne zu schlafen. Ggf. könnten auch Medikamente eingesetzt werden vom altbekannten Baldrian bis hin zu Mitteln, die ein Arzt verschreiben muss.
Im Schlussteil stand eine spezielle Störung im Vordergrund: die Schlafapnoe. Dabei handelt es sich um ungewollte Atempausen im Schlaf, die häufiger als fünf Mal pro Stunde auftreten und jeweils mehr als zehn Sekunden dauern. Die obstruktive Variante der Apnoe (OSA) geht einher mit lautem, unregelmäßigem Schnarchen und Tagesmüdigkeit. Hinzu können weitere Symptome wie nächtliches Schwitzen, Harndrang oder Potenzstörungen kommen. Während man diese Krankheit früher versucht hat, mit operativen Maßnahmen zu bekämpfen, gilt heute die CPAP-Therapie als Standard. CPAP bedeutet „continuous positive airway pressure“ („kontinuierlich positiver Atemwegsdruck“). Bei dieser Therapie ist das Tragen einer Atemmaske erforderlich, die während des gesamten Schlafs für einen leichten Überdruck auf die Atemwege sorgt.
Vor allem die obstruktive Form der Apnoe sollte unbedingt behandelt werden, nicht zuletzt um Folgeschäden zu vermeiden, sonst können viele weitere Erkrankungen entstehen, die in einem engen Verhältnis zur Schlafapnoe stehen, etwa Diabetes Typ II, Bluthochdruck oder Herzerkrankungen.
LEICHTATHLETIK
Keine springt weiter: Malin Stavenow wird Hessenmeisterin
[12.06.2018]
Mit einem weiten Satz auf 5,86 m holte sich TG-Leichathletin Malin Stavenow (Jahrgang 2001) am letzten Wochenende bei den Hessenmeisterschaften der Altersklasse U18 in Fulda den Titel. Und nicht nur das: Die Weite bedeutet auch die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften Ende Juli in Rostock.
Gleich im ersten Sprung sicherte sich Malin Stavenow, die seit vergangenem Jahr dem hessischen Weitsprung-Kader um Landestrainer Peter Rouhi angehört, mit einer Weite von 5,52 m den Einzug in den Endkampf. Den begann sie mit ihrem beeindruckenden Sprung auf die spätere Siegesweite und ließ noch weiter gute Sprünge auf 5,71 m und 5,67 m folgen. Lediglich Saskia Lindner (Foto oben links neben Malin Stavenow) von der LG Eintracht Frankfurt war beim Wettkampf in Fulda eine ernsthafte Konkurrentin. Sie sprang auf 5,78 m und sicherte sich Platz zwei.
Über eine gute Leistung konnte sich bei den Landesmeisterschaften auch Max Wilcke freuen. Seine Zeit von 11,53 Sek. über 100 m bedeutete eine neue Bestleistung. Der 18-Jährige, der eigentlich in der Altersklasse U20 startet, war bei den Männern angetreten.
VEREIN
Dorffest in Groß-Karben: Die TG ist dabei
[12.06.2018]
Groß-Karben feiert am nächsten Wochenende ein ganz besonderes Dorffest. Erstmals nach den Dorferneuerungsmaßnahmen und nach Eröffnung der Nordumgehung kann dieses Fest im alten Ortskern rund um den Kreuzgassbrunnen auf der Heldenberger und Burggräfenröder Straße, in den anliegenden Höfen, vor dem Leonhardischen und dem Degenfeldschen Schloss stattfinden. Und das Fest ist gleichzeitig die Feier zum 725-jährigen Bestehen des Ortes, der 1293 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Die TG Groß-Karben beteiligt sich an diesem Fest mit einem eigenen Stand und einem Beitrag zum Festprogramm.
Der Stand der TG wird direkt an der Ecke Bahnhofstraße/Parkstraße stehen: Dort werden Cocktails angeboten werden. Am Sonntagmittag ab 12.30 Uhr bauen zunächst die Turnerinnen ihre Air-Track-Bahn auf und zeigen ihr Können. Und anschließend werden die ZUMBA-Gruppen des Vereins mit einer Vorführung zu sehen sein.
RINGTENNIS
Unterwegs nach Kieselbronn
[12.06.2018]
In Kieselbronn, auf halbem Weg zwischen Karlsruhe und Stuttgart, geht es für die Ringtennisgruppe der TG Groß-Karben am kommenden Wochenende in die nächste Runde der Meisterschaften. Dort finden nämlich am 16. und 17.06. die Süddeutschen Titelkämpfe statt, bei denen man nicht nur Titel und gute Platzierungen erreichen, sondern sich auch für die Deutschen Meisterschaften Anfang September in Karben qualifizieren kann. Die Turngemeinde fährt mit 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter 10 aus der Schülerklasse nach Kieselbronn. Abteilungsleiter Ulrich Bick: „Insgesamt bestreiten wir dort 11 Einzelwettkämpfe, 7 klassische Doppel, 5 internationale Doppel und 4 Mixedwettbewerbe.“
Die Karbener (Foto oben: die Jüngeren beim diesjährigen Märzenbecher) werden natürlich besonders ehrgeizig in diese Wettkämpfe gehen und um die Chance kämpfen, vom 07. bis 09.09. auch bei den nationalen Titelkämpfen im eigenen Stadion an der Waldhohl antreten zu dürfen. Einer von ihnen hat vorher sogar noch größere Ziele: Hendrik Freitag wird vom 31.07. bis 09.08. mit der Nationalmannschaft an den Ringtennisweltmeisterschaften in Minsk teilnehmen.
BADMINTON
Mixed-Team der TG holt Bronze bei Eber-Cup
[11.06.2018]
Nach zwei Jahren Pause fand am Samstag, dem 09.06., in der Hirtengrundhalle von Darmstadt-Eberstadt wieder der Eber-Cup statt, ein Badminton-Turnier für Hobby- und Freizeit-Spieler, an dem sich Mitglieder der Badminton-Gruppe der TG Groß-Karben auch früher schon beteiligt haben. Diesmal traten für die Turngemeinde Victoria Woelffel und Oliver Matz (Foto unten rechts bei der Siegerehrung) im Mixed an und schafften es hinter zwei Teams aus Sinsheim und Eberstadt auf den dritten Platz.
Das beliebte Turnier hatte in den beiden vergangenen Jahren ausfallen müssen, weil die Hirtengrundhalle geschlossen war. Diesmal war es in der Halle ähnlich heiß wie draußen, wo die Sonne den ganzen Tag strahlte. Volker Schmid, Abteilungsleiter Badminton beim Veranstalter TG 07 Eberstadt e.V., hinterher zu den Teilnehmern: „Intensivste Schweißflecken zierten die Spielflächen, und Euch, den teilnehmenden Spielern, gilt unsere höchste Anerkennung, dass ihr Euch dennoch alle so toll ins Zeug gelegt habt. Es gab gleich mehrere ‚Wahnwitzige‘, die sowohl am morgendlichen Mixed, als auch nachmittags am Herren-/Damendoppel mitmachten und dabei 14 Spiele absolvierten. B wie Bravo ... B wie Begeisterung...B wie Breitensport!“
Bei dem in diesem Jahr auf einen Tag begrenzten Turnier waren im Mixed 18 Teams am Start und in den Doppelwettbewerben 2, darunter sowohl erfahrene Spieler mit, so Volker Schmid, „durchaus Liga-Niveau“ als auch „unerfahrene Spieler …, die auch mal Badminton- Wettkampf-Luft schnuppern wollten.“
FITNESS & GESUNDHEIT
Im Gesundheitsforum: Vortrag über die Bedeutung der Schlafmedizin
[08.06.2018]
Das Gesundheitsforum „Wissen, was hilft“ der TG Groß-Karben wird am Dienstag, dem 12.06.2018, mit dem Vortrag „Von Bluthochdruck bis Depression – die Bedeutung der Schlafmedizin“ fortgesetzt. Referent ist diesmal Prof. Dr. med. Robert Voswinckel (Foto unten), Facharzt für Pneumologie, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin im Bürgerhospital Friedberg. Ort der Veranstaltung, zu der die Turngemeinde gemeinsam mit dem Gesundheitszentrum Wetterau (GZW) einlädt, ist wie immer die Groß-Kärber Sporthalle am Park, August-Buß-Weg 1. Beginn ist um 19.30 Uhr. Eintritt für Nicht-Mitglieder 3,00€. Für Vereinsmitglieder ist der Eintritt frei.
Warum wir schlafen müssen, ist der Wissenschaft weiterhin nicht bekannt, obwohl der Schlaf rund ein Drittel unseres Lebens ausmacht. Im Schlaf durchläuft unser Gehirn verschiedene Schlafstadien, die wichtig sind zur Erholung und Aufrechterhaltung der Hirnfunktion.
Atempausen im Schlaf können verschiedene Ursachen haben und führen zu einer Veränderung der Schlafphasen. Hieraus ergeben sich für die Betroffenen oft lange Zeit unbewusste körperliche und seelische Veränderungen, die häufig durch eine Beseitigung der nächtlichen Atemprobleme vollständig behoben werden können. Nächtliche Atemstörungen finden sich gehäuft bei Herzkranken, bei Diabetikern und bei Übergewichtigen. Auch junge Menschen können betroffen sein. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Ursachen und Folgen und erklärt die Behandlungsmöglichkeiten. Wie immer können am Ende des Vortrags auch gern eigene Fragen vorgebracht werden.
VEREIN
Nummer 67 der TG-ZETT erschienen
[06.06.2018]
Wenn mit der Verteilung alles klappt, müsste die neue Nummer unserer Vereinszeitung die Mitglieder in diesen Tagen – als noch vor den Sommerferien – erreichen. Diejenigen, die häufig in der Vereinshalle aktiv sind, werden sie dort schon ausgelegt gefunden haben. Und die „Onliner“ können sie ab sofort auch von der Homepage herunterladen. Die Nummer 67 der TG-ZETT fasst zusammen, was in den letzten Monaten, genauer gesagt von Mitte November 2017 bis Mitte Mai 2018, in der Turngemeinde und um sie herum passiert ist. Darüber hinaus liefert sie grundlegende Informationen über die aktuellen Angebote des Vereins, über Ansprechpartner und Beiträge und macht auf die Termine der nächsten Monate, soweit sie schon feststehen, aufmerksam.
Topthema in dieser Ausgabe ist die Auszeichnung des Vereins mit dem Heinz-Lindner-Preis. Und es gibt darüber hinaus noch ein zweites Topthema, das nicht nur unseren Verein umtreibt: das endgültige Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der EU am 25.05.2018. Der Vorstand informiert die Mitglieder auf Seite 1 über die Folgen der Verordnung für das Vereinsleben. Jenseits dessen enthält die aktuelle Nummer etliche Berichte zu den sportlichen Erfolgen in den Bereichen Turnen, Volleyball, Leichtathletik und Ringtennis, zur Kooperation der Abteilung Fitness & Gesundheit mit Karbener Firmen beim Betriebssport, zu den erfolgreichen Veranstaltungen des Frühjahrs – Bewegungsdschungel und Heringsessen – und zur Neuwahl von Vorstand und Vereinsrat auf der Mitgliederversammlung im März.
Götz Siebert verstorben
Mit großer Bestürzung haben wir die Nachricht aufgenommen, dass unser Sportfreund Götz Siebert unerwartet im 64. Lebensjahrverstorben ist.
Mit Götz verlieren wie einen tollen Menschen, der unseren Verein lange Zeit in vielfacher Weise geprägt hat. In der Vereinsführung hat er unseren Mitgliederbestand mit betreut. Jahrelang war er verantwortlich für unser Marathonteam und hat als Trainer aus vielen Laufanfängern gute bis sehr gute Langstreckenläufer gemacht.
Seine große Leidenschaft aber war es, selbst als Läufer unterwegs zu sein. Er hat an zahllosen Wettkämpfen in ganz Europa teilgenommen, sei es ein 10 km Lauf oder ein Ultra-Marathon. Immer war er ein positiver Botschafter unseres Vereins.
Besonders lag ihm unsere Freundschaft zu den Sportlerinnen und Sportlern unserer Partnerstadt St. Égrève am Herzen. Er hat den Kontakt zu unseren französischen Freunden/innen gehalten und für die Partnerschaftsbesuche in Karben immer besondere Wettkämpfe gefunden, die wir gemeinsam absolviert haben. Besonders zu erwähnen ist hier der Staffellauf der beiden Vereine von St. Égrève nach Karben 2005.
Wir werden Götz sehr vermissen und immer gerne an ihn denken. Unsere tiefe Anteilnahme und unser Mitgefühl gelten seiner Frau Irmi und den Kindern.

Martin Menn
1. Vorsitzender

RINGTENNIS
Medaillenregen für die TG bei den Hessischen Meisterschaften
[28.05.2018]
Am Samstag und Sonntag fanden in Roßdorf bei Darmstadt die 50. Hessischen Ringtennismeisterschaften statt. Die Ringtennis-Gruppe der TG Groß-Karben reiste dazu mit 22 Spielerinnen und Spielern an und kehrte nach dem heißen Wochenende mit einem Koffer voller Medaillen zurück: 10 Mal Gold, 7 Mal Silber und 6 Mal Bronze zählte Teamchef Ulrich Bick, Leiter der Abteilung Turnspiele, nach dem Wettkampf. Er wies besonders darauf hin, dass unter den Karbenern immerhin acht Teilnehmer waren, die erstmals an einem Turnier teilnahmen, und bedanke sich ausdrücklich bei den Angehörigen der Spielerinnen und Spieler, die zur Unterstützung mitgereist waren und die Aktiven unterstützt hatten.
Goldmedaillen holten bei diesen Meisterschaften Nicola Elsner und Ulrich Bick im Mixed MF50 (Foto oben v.r.n.l. mit den Zweitplatzierten Helga Pauly und Steffen Wink), Vincent Grunenberg und Malte Jansen im internationalen Doppel MM14, Oliver Elsner und Jonas Kruse in der gleichen Disziplin und im „normalen“ Doppel MM18, Henrike Jansen im Einzel M14, Vincent Grunenberg im Einzel M14, Oliver Elsner im Einzel M18, Hendrik Freitag im Einzel M und Wolfhardt Breiksch im Einzel M40. Zudem gewann Nicola Elsner zusammen mit Sabine Jansen das Doppel FF40. Silber gab es für Henrike Jansen und Carl Seelisch im Mixed MF 14, für Henrike Jansen und Sarah Engelken im Doppel und internationalen Doppel FF14, für Jonas Kruse im Einzel M18, Nicola Elsner im Einzel F40, Hannes Bertelsmann und Carl Seelisch im Doppel MM14 sowie Ulrich Bick und Hans-Joachim Leidner im Doppel MM40. Auf Platz drei landeten Sabine Jansen und Wolfhardt Breiksch im Mixed MF 40, Hannes Bertelsmann und Carl Seelisch im internationalen Doppel MM14, Ulrich Bick und Patrick Leidner im internationalen Doppel MM, Carl Seelisch im Einzel M14, Ulrich Bick im Einzel M50 sowie Daniel Jeddi Gonzalez und Bennet Marx im Doppel MM14. Darüber hinaus gab es weitere gute Platzierungen für die Karbener. Im gerade erwähnten Doppel der Altersklasse MM14 beispielsweise belegten Teams der TG auch noch die Plätze vier und fünf.
Die Plätz eins und zwei bei den Landesmeisterschaften berechtigen direkt zur Teilnahme an den Süddeutschen Meisterschaften, die am 16./17.06. in Kieselbronn stattfinden werden. Die nächstfolgenden Ranglistenplätze lassen auf eine Teilnahme als Nachrücker hoffen, denn in Kieselbronn gehen insgesamt bis zu acht Qualifikanten pro Spielklasse an den Start. Ulrich Bick: „Wir sind guter Hoffnung dass wir auch von den Süddeutschen Meisterschaften mit einer guten Anzahl von Startplätzen für die Deutschen Meisterschaften zurückkommen, damit wir uns dann vor heimischem Publikum angemessen präsentieren können.“ Die Deutschen Meisterschaften werden nämlich dieses Jahr von der Turngemeinde ausgerichtet und finden vom 07. bis 09.09. im Karbener Stadion an der Waldhohl statt.
LEICHTATHLETIK
Bei der TG beginnt wieder die Sportabzeichen-Saison
[08.05.2018]
Die TG Groß-Karben startet morgen in die Sportabzeichen-Saison 2018. Alle Sportabzeichen-Interessenten sind herzlich eingeladen, am Mittwoch, dem 09.05., ins Stadion an der Waldhohl oberhalb der Kurt-Schumacher-Schule zu kommen. Hier sind die Prüfer der TG, Richard Diegel und Willi Baumgartl, von diesem Tag an immer mittwochs von 17.00 bis 18.30 Uhr anzutreffen – zum Training und zur Abnahme der Prüfungen für die Sportabzeichen. Fragen werden an diesen Terminen und auch telefonisch – Richard Diegel, 06039 / 4 40 73 – gerne beantwortet.
Als Termin für das Radfahren wird Sonntag, der 24.06., angeboten. Treffpunkt ist dieses Jahr wieder vor dem Hotel Quellenhof an der Brunnenstraße 7 in der Nähe der Kelterei Rapp’s um 8.15 Uhr, und auf die Langstrecke gestartet wird um 8.30 Uhr. Diese Strecke führt über 20 km an der Nidda entlang bis Assenheim und zurück. Im Anschluss, ab etwa 9.40 Uhr, kann die Kurzstrecke gefahren werden. Informieren kann man sich auch auf der Internetseite www.deutsches-sportabzeichen.de.
FITNESS & GESUNDHEIT
Welt-TaiJi-und-QiGong-Tag auch in Karben
[05.05.2018]
Das Ereignis begann in Neuseeland, breitete sich dann Zeitzone für Zeitzone nach Westen aus und erreichte am Samstag, dem 28.04.2018, um 10.00 Uhr MEZ auch Karben, genauer gesagt: Burg-Gräfenrode. Zum dritten Mal beteiligte sich die TG Groß-Karben am Welt-TaiJi-und-QiGong-Tag. Auf dem Rasen des Roggauer Sportplatzes versammelten sich mehr als 30 Menschen – nach und nach kamen weitere hinzu –, bildeten einen großen Kreis um die beiden QiGong-Lehrer Marion und Peter Hörnecke (Foto unten) und vollführten unter deren Anleitung gemeinsam Bewegungen für die Gesundheit.
Peter Hörnecke (Foto unten in der Mitte mit der hellen Kappe), der diese zweistündige Veranstaltung organisiert hatte, war am Ende hoch zufrieden: „Was für ein schöner Tag! Das Wetter zeigte sich auch in diesem Jahr wieder von seiner besten Seite, mit hellem Sonnenschein und leichtem Wind. Alle, die auf den Sportplatz in Burg-Gräfenrode kamen, Mitglieder, interessierte und Zuschauer, waren nach zwei Stunden erlebter, sanfter Bewegung aus der Traditionellen Chinesischen Medizin begeistert von dem was sie erlebten. Am Anfang das Klopfen der Meridiane zur Förderung der Lebenskraft im Alltag, gefolgt von TaiJi-QiGong 18 Bewegungen, eine sanfte Medizin in einem Naturheilverfahren mit langer Tradition. Nach einer kleinen Pause dann die erwarteten TaiJiQuan-Bewegungen und als Abschluss, das Qi (die Lebenskraft) in den Körper führen.“
Marion und Peter Hörnecke bieten bei der TG seit Jahren mit großem Erfolg drei Mal die Woche QiGong- und TaiJi-Kurse an. Wer sich dafür interessiert, kann sich bei ihnen informieren – unter der Telefonnummer 06039/42393. Informationen zu Ort und Zeiten gibt es auch auf der Homepage des Vereins.
VEREIN
Ausgezeichnet: Die TG Groß-Karben erhält den Heinz-Lindner-Preis
[05.05.2018]
Große Ehre für die TG Groß-Karben: Am Freitag erhielt sie in der Gruppe 2 (Vereine bis 1.500 Mitglieder) den ersten Preis und 2.500,– € bei der Vergabe des Heinz-Lindner-Preises durch den Landessportbund Hessen (LSB). Der Preis, der an den ersten Vorsitzenden der Dachorganisation des hessischen Sports, Heinz Lindner, erinnert, ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert und richtete sich in diesem Jahr an Sportvereine, die im Bereich Gesundheitssport aktiv sind. Preisstifter ist seit Beginn des Wettbewerbs die Firma „Himmelseher Sportversicherungen weltweit“. Seit 2017 beteiligen sich zudem das Hessische Ministerium des Innern und für Sport sowie das Hessische Ministerium für Soziales und Integration als Preisgeber.
In der Begründung der Preisverleihung an die Turngemeinde heißt es unter der Überschrift „Ein Verein bewegt die Großgemeinde“: „Die Entwicklung zum renommierten Gesundheitssportverein begann in Karben bereits im Jahre 1997. Seitdem hat die TG Groß-Karben 1891 e.V. unter dem Motto ‚Hier macht Gesundheit Spaß‘ eine eigene Abteilung ‚Fitness und Gesundheit‘ mit den Bereichen Prävention und Rehabilitation entwickelt. Beide Bereiche sind zertifiziert. Darüber hinaus gibt es von Yoga bis Zumba, Beckenbodentraining oder Lauftreffs eine Vielzahl weiterer gesundheitsorientierter Sportangebote. Seit 2014 existiert ein ‚Familiensportpark‘ mit 16 Fitnessgeräten, der kostenlos nutzbar ist. Von den 970 Mitgliedern ist die Zahl derer, die Gesundheits- und Rehasport-Angebote nutzen, in den vergangenen sechs Jahren von 89 auf 470 gestiegen. Der enorme Zuwachs ist auch der intensiven Öffentlichkeitsarbeit durch Vortragsreihen, Bewerbung über neue Medien, Plakate und Flyer-Aktionen zu verdanken. Die Kontakte zu Schulen, Kindergärten, ortsansässigen Betrieben, regionalen Ärzten, Apotheken, Gesundheitszentren und Kliniken taten ein Übriges. All dies ist nur möglich mit einem großen Team qualifizierter Gruppenleiter/-innen, die fast alle ein Prädikat im Präventions- sowie im Reha-Bereich besitzen.“
Freudestrahlend und stolz nahm die kleine Karbener Delegation mit den beiden Leiterinnen der Abteilung Fitness und Gesundheit Heike Waller (Foto oben rechts) und Isabel Theis (2. v.l.), der Koordinatorin des Sportbetriebs Dagmar Heber (3. v.l.) und Finanzchef Jürgen Vorwerk in der Frankfurter Sportschule des LSB die Auszeichnung entgegen. Ausgezeichnet wurden vom LSB neben der Turngemeinde sieben weitere Vereine (Foto unten) in den drei unterschiedlichen Kategorien bis 500, bis 1.500 und über 1.500 Mitglieder, darunter auch der SV Fun-Ball aus dem benachbarten Dortelweil. Eine Bewerbung eingereicht hatten insgesamt 49 Vereine. Ralf-Rainer Klatt, Vizepräsident Sportentwicklung des Landessportbundes, freute sich bei der Preisverleihung nicht nur über die hohe Zahl der Vereine, die sich in diesem Jahr beworben hatten, er lobte auch die Qualität der Bewerbungen und die Arbeit im Bereich Gesundheitssport, die von den Vereinen geleistet wird. „Heute zeichnen wir hier Vereine aus, die wirklich herausragend und beispielhaft sind. Sie sind Vorreiter und Vorbild zugleich. Es wäre wünschenswert, wenn diese guten Beispiele auch von anderen Vereinen aufgegriffen werden würden, damit das Thema Gesundheitssport flächendeckend in Hessen verankert wird.“
FITNESS & GESUNDHEIT
Welt-TaiJi-und-QiGong-Tag am 28.04.
[26.04.2018]
Am letzten Samstag im April treffen sich weltweit ab 10.00 Uhr in allen Zeitzonen QiGong- und TaiJi-Begeisterte in Parks und auf öffentlichen Plätzen, um gemeinsam Bewegungen für die Gesundheit zu erleben. In diesem Jahr findet diese Veranstaltung zum dritten Mal auch in Karben statt, und zwar am 28.04. von 10.00 bis 12.00 Uhr auf dem Sportplatz in Burg-Gräfenrode.
Ausrichter ist wie schon in den Vorjahren (Foto oben 2017) die Turngemeinde Groß-Karben 1891 e.V. Jeder, der mitmachen möchte zum Schnuppern oder, um sich zu informieren, ist herzlich willkommen. Informationen kann man auch vorher schon bekommen: bei den QiGong-Lehrern Marion und Peter Hörnecke, in deren Händen die Betreuung der Veranstaltung liegt und die am 28.04. natürlich dabei sind, unter der Telefonnummer 06039/42393.
WETTKAMPFTURNEN
Diesmal auf Platz acht
[25.04.2018]
Am letzten Sonntag fand im Kasseler Leistungszentrum der zweite Wettkampf dieser Saison in Landesliga II der Wettkampfturnerinnen statt. Dabei landete die erste Mannschaft der TG Groß-Karben (Foto unten vorn v.l.n.r.: Melissa Stette, Alina Jaux und Yanina Tena, hinten: Julia Zimmermann und Svenja Posthaus) mit 174,5 Punkten auf Platz acht, 1,4 Punkte vor der TG Nieder-Roden auf Platz neun und 1,45 Punkten vor dem Tabellenletzten TV Hofheim. In der Gesamttabelle nach zwei Wettkämpfen liegen die Karbenerinnen ebenfalls auf Platz acht, hier allerdings mit deutlicherem Vorsprung – 5,75 Punkte – vor Hofheim und weit vor Nieder-Roden, das am ersten Wettkampf nicht teilgenommen hatte. Trainerin Anke Tena: „Gestern hatten wir ganz sicher nicht unseren besten Tag, aber ganz schlimm war es auch nicht ... hat gereicht, um noch nicht auf den Abstiegsplätzen zu landen.“
Die Trainerin verwies zudem darauf, dass der dritte und letzte Wettkampf der Saison erst im Oktober in Lieblos stattfinden wird: „Bis dahin haben wir also noch Zeit, ein paar weitere Schwierigkeiten zu trainieren, die uns möglicherweise für eine Platzierung weiter vorne helfen können.“ Und sie zeigte sich begeistert von der Veranstaltung am Sonntag: „Kassel hat den Wettkampf toll ausgerichtet ... schöne Halle, super Geräte, nette Moderation, ein paar Events für die Turnerinnen.“
RINGTENNIS
Drei Pokale für die Gastgeber
[16.04.2018]
Nachdem es vor allem wegen des frühen Osterfestes dieses Jahr nicht gelungen war, einen Märztermin zu bekommen, fand der 17. „Karbener Märzenbecher“ erst im April statt, und zwar am letzten Samstag, verkürzt auf einen Wettkampftag. Wie schon im Vorjahr zeigten sich bei diesem Ringtennisturnier für Schüler- und Jugendmannschaften die Teams des Gastgebers TG Groß-Karben in Bestform und holten sich in drei von vier Wettbewerben den jeweiligen Siegerpokal. Bei der Jugend B, in der die TG keine Mannschaft am Start hatte, gewann das Team der SKG Roßdorf.
An dem Turnier in der Groß-Sporthalle der Kurt-Schumacher-Schule nahmen in diesem Jahr 54 Spielerinnen und Spieler (Foto oben: die Karbener Teilnehmer) teil, verteilt auf 13 Mannschaften aus vier Vereinen: neben der gastgebenden Turngemeinde die schon erwähnte SKG Roßdorf, die RTG Weidenau und der TSV Neubiberg-Ottobrunn. Bei den Schülern B setzte sich die erste Mannschaft aus Karben in der Besetzung Charlotte Stotz, Jenny Nguyen, Amon Steinert, Tom Auerbach und Emil Buschmann souverän gegen die zweite und dritte Mannschaft aus dem eigenen Verein durch. Auf Platz vier landete die SKG Roßdorf. Nicht weniger souverän zeigte sich das erste Team der Gastgeber bei den Schülern A in der Besetzung Henrike Jansen, Malte Jansen, Carl Seelisch und Hannes Bertelsmann. Es ließ weder das zweite Team der TG auf Platz zwei noch die SKG Roßdorf auf Platz drei an sich herankommen. Die RTG Weidenau und der TSV Neubiberg-Ottobrunn mussten sich mit den Plätzen vier und fünf begnügen.
Der Jugend-Wettbewerb, zu dem insgesamt nur vier Mannschaften gemeldet waren, wurde gemeinsam ausgetragen, aber getrennt gewertet. Bei der Jugend B siegte – wie schon erwähnt – die SKG Roßdorf mit Paula Mettendorf, Maren Reinhardt, Anton Lögl und Till Schulteß vor einem Gemeinschaftsteam aus Weidenau und Neubiberg-Ottobrunn. Bei der Jugend A war das Karbener Team mit Greta Seelisch, Jonas Kruse und Oliver Elsner für die RTG Weidenau nicht zu schlagen und sicherte sich den Pokal.
Bei der Siegerehrung am frühen Abend gab es für alle Spielerinnen und Spieler Urkunden und für die Sieger obendrein die begehrten Pokale sowie – trotz des späten Termins – Blumentöpfe mit Märzenbechern. Einen solchen Märzenbecher überreichte Organisator Ulrich Bick auch Klaus Riehm vom TSV Neubiberg-Ottobrunn (Foto oben) und dankte ihm für sein Engagement: „Zum einen hat er trotz der widrigen Bedingungen zum Turnier gestanden, zum anderen war er der Einzige, der die Möglichkeit der Meldung freier Spieler zur Bildung weiterer Mannschaften in Anspruch genommen hat. So konnten seine Mädels altersgerecht eingesetzt werden und im Nebeneffekt Spieler(-innen) anderer Vereine besser kennenlernen.“ Dann warf Ulrich Bick, bei der TG Abteilungsleiter Turnspiele, noch einen Blick nach vorn: „Ich hoffe, dass es im nächsten Jahr wieder ein zweitägiges Märzenbecherturnier geben wird, den Termin habe ich bereits reserviert. Zum 18. Karbener Märzenbecher werden wir dann für den 16./17. März 2019 einladen.“
RINGTENNIS
13 Teams beim Märzenbecher
[10.04.2018]
Am Samstag ist es wieder soweit: Zum mittlerweile 17. Mal richtet die TG Groß-Karben den „Karbener Märzenbecher“ aus. Das Ringtennisturnier für Schüler- und Jugendmannschaften findet wie gewohnt in der Großsporthalle der Kurt-Schumacher-Schule (KSS) statt. Gegeneinander antreten werden diesmal 13 Teams mit Spielerinnen und Spielern aus vier Vereinen. Neben der gastgebenden Turngemeinde sind dies als weiterer hessischer Vertreter die SKG Roßdorf sowie die RTG Weidenau und der TSV Neubiberg-Ottobrunn.
In den einzelnen Spielklassen fällt die Konkurrenz sehr unterschiedlich aus. Bei den Jüngsten, den bis zu zwölf Jahre alten Schülern B, treten drei Teams der Gastgeber gegen eines aus Roßdorf an. Bei den etwas Älteren, den bis zu 14 Jahre alten Schülern A, sind alle teilnehmenden Vereine vertreten, die TG Groß-Karben mit zwei Mannschaften. Geringer ist die Beteiligung bei den Jugendlichen, wo in den Klassen A und B jeweils nur zwei Vereine Teams gemeldet haben. Darum werden die Klassen hierzusammengelegt als „Jugend bis 18 Jahre“. In dieser Kategorie treffen dann Mannschaften aller vier Vereine aufeinander.
Angesichts des zu erwartenden Spielaufkommens haben sich die Organisatoren entschieden, die Veranstaltung auf einen Wettkampftag, nämlich den Samstag zu beschränken. Die Wettkämpfe werden also am 14.04. um 10.00 Uhr beginnen, über fünf Spielrunden laufen und bis etwa 17.30 Uhr dauern. Nach der Siegerehrung gegen 18.00/18.15 Uhr können die Gäste dann schon nach Hause fahren.
Organisator Ulrich Bick, Leiter der Abteilung Turnspiele bei der TG, versichert, dass die Veranstaltung trotz der Verkürzung auf einen Tag „mit reichlich Kuchen, Salaten und Würstchen“ ausgestattet wird, und hofft auf viele Besucher, vor allem aus dem eigenen Verein. Für 2019 strebt er unbedingt wieder einen Termin vor Ostern an und wünscht sich eine größere Anzahl an teilnehmenden Vereinen, Spielerinnen und Spielern.
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